Am 8. Dezember 2025 ereignete sich in der Bachgasse im 16. Bezirk von Wien ein schwerer Wohnungsbrand. In der betroffenen Wohnung waren eine Mutter und ihre zwei Kinder, ein vierjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge, eingeschlossen. Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter Rauch aus den Fenstern und die Flammen blockierten den Ausgang. In einem verzweifelten Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, hatte die Familie sich in einen halbwegs rauchfreien Raum zurückgezogen und wartete auf Hilfe, während die Feuerwehr ihre Einsatzmaßnahmen vorbereitete.

Wie 5min berichtet, wurde ein hydraulisches Spezialgerät eingesetzt, um die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen. Nach dem Eindringen in die Wohnung konnten die Einsatzkräfte die Flammen schnell zurückdrängen. Ein Atemschutztrupp erreichte die Familie und stattete sie mit Fluchtfiltermasken aus. Anschließend wurden die Mutter und ihre Kinder sicher durch die verrauchte Wohnung ins Freie geleitet. Die drei Personen wurden in die Obhut der Berufsrettung Wien übergeben und zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise gab es im Mehrparteienhaus keine weiteren Verletzten.

Nachlöscharbeiten und Ermittlung der Brandursache

Die Feuerwehr führte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, um das Feuer endgültig zu löschen, und setzte hierfür Hochleistungslüfter ein, um die Brandwohnung zu entrauchen. Es wurden keine weiteren Bewohner evakuiert, nachdem angrenzende Wohnungen kontrolliert worden waren. Die Brandursache wird derzeit vom Landeskriminalamt Wien ermittelt, wie auch heute.at bestätigt.

Brandstatistiken zeigen, dass Wohnungsbrände eine ernsthafte Gefahr darstellen, sowohl in Wien als auch in ganz Österreich. Viele Zimmerbrände entstehen aus ungegliedertem Gebrauch elektrischer Geräte oder durch unsachgemäßen Umgang mit Feuer. Informationen über Brandursachen und Statistiken können auf der Website von Brandverhütung Österreich abgerufen werden, die umfassende Datensätze aus verschiedenen Bundesländern bereitstellt.

Der Vorfall in der Bachgasse ist ein dringlicher Reminder für die Notwendigkeit von Brandschutzmaßnahmen und die Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber potenziellen Brandgefahren, insbesondere in dicht besiedelten Wohngebieten.