Das Brucknerfest 2026 in Linz, Oberösterreich, wird vom 13. bis 30. September stattfinden und verspricht einen musikalischen Ausnahmezustand für die Stadt. Unter dem Motto „Endlich“ wird das Festival erstmals unter der neuen Leitung von Norbert Trawöger nach der Brucknerhaus-Affäre ausgetragen. Die Eröffnung wird mit einem Festakt und einer Festrede eingeleitet, und auch eine Uraufführung eines zeitgenössischen Komponisten steht auf dem Programm. Das Künstlerische in der Musik ist fest verbunden mit der vollen Tradition Anton Bruckners, nach dem das Festival benannt ist.
Insgesamt sind 19 Veranstaltungen im Brucknerhaus und weiteren Spielstätten in Linz geplant, einschließlich des neuen Veranstaltungsortes Posthof und der Skaterhalle. Eine enge Kooperation wird mit dem Musiktheater Linz und der Ars Electronica angestrebt. Zu den Höhepunkten gehört ein Konzert mit dem BBC Philharmonic Orchestra, das unter Anja Bihlmaier Brahms‘ Deutsches Requiem aufführt.
Besondere Auftritte und Programme
Zu den weiteren Programm-Highlights zählen Konzerte mit renommierten Dirigenten und Orchestern, wie Riccardo Chailly, der am 4. September mit der Filarmonica della Scala auftritt, und Franz Welser-Möst, der am 11. Oktober sein Abschiedskonzert mit dem Cleveland Orchestra gibt. Markus Poschner, Anna Rakitina und Philipp von Steinaecker werden ebenfalls Orchesterkonzerte leiten. Christian Tetzlaff wird Bachs Solowerke im Alten Dom interpretieren, während Jazzpianisten wie Brad Mehldau und Kirill Gerstein improvisieren werden.
Das Festival möchte nicht nur die klassische Musik feieren, sondern auch neue Wege gehen: Das OÖ. Jugendsinfonieorchester wird unter der Leitung von Kajsa Boström auftreten, und es werden familienfreundliche Angebote wie ein ganztägiges Familienfest und ein Schulkonzert für Kinder ab 10 Jahren angeboten. Lars Eidinger wird Gedichte lesen, und der österreichische Künstler Austrofred tritt mit dem Atalante Quartett auf.
Ein Blick auf den Kontext
Das Brucknerfest hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und sieht sich als Plattform, um klassische Musik modern und greifbar zu gestalten. Das Budget für das Festival bleibt mit rund einer Million Euro konstant im Vergleich zum Vorjahr. Auch die 100. Jahre von Ingeborg Bachmann wird thematisiert. Theateraufführungen, darunter „Kunst“ von Yasmina Reza und die Premiere von Richard Wagners „Lohengrin“, runden das Kulturprogramm ab.
Der Ticketverkauf hat bereits begonnen, und weitere Details zu den Veranstaltungen werden im Laufe der Zeit veröffentlicht. Das Brucknerfest 2026 verspricht, ein unvergessliches Erlebnis für Musikliebhaber und die breite Öffentlichkeit gleichermaßen zu werden. Wie bereits berichtet wird, verspricht das Festival ein Event zu werden, das die Menschen an die klassische Musik heranführt und sie inspirierend erlebt.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten von OE24, ORF und Krone.at.