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Mika Vermeulen, das aufstrebende Talent des österreichischen Langlaufs, hat bei der prestigeträchtigen Tour de Ski einen sensationellen zweiten Platz belegt. Bei der letzten Etappe am Sonntag in Val di Fiemme zeigte der 25-Jährige eine herausragende Leistung, indem er sich die gesamten 10 Kilometer im Spitzenfeld hielt. Lediglich auf den letzten Metern musste er den Tagessieger Simen Hegsted Krüger aus Norwegen ziehen lassen und beendete das Rennen mit einem Rückstand von 7,8 Sekunden. Dies ist nicht nur Vermeulens bestes Ergebnis im Weltcup, sondern auch das beste Ergebnis eines Österreichers bei der Tour de Ski insgesamt, wie laola1.at berichtete.
Mit seinem Erfolg hat Vermeulen nicht nur das Podest erklommen, sondern auch seine Ambitionen bekräftigt. „Im ersten Moment ist es eine pure Genugtuung, dass die ganze harte Arbeit Früchte trägt. Es ist ein Wahnsinn und sehr schön“, kommentierte er gegenüber der APA. Trotz des historischen Erfolges betonte Vermeulen, dass er weiterhin hungrig auf den ersten Weltcupsieg bleibt und in der Vorbereitung noch Verbesserungspotenzial sieht. Sein Ziel bleibt klar: Irgendwann möchte er gewinnen. Seine Leistungen bei der Tour geben ihm den nötigen Antrieb, um die kommenden Herausforderungen anzugehen, darunter die Weltmeisterschaft in Trondheim ab Ende Februar, und natürlich die Top fünf in der Weltcup-Gesamtwertung zu erreichen, so vienna.at.
Ein historischer Moment für den österreichischen Langlaufsport
Vermeulen ist bis jetzt der einzige Österreicher, der an den Podiumsrängen der 19. Tour de Ski teilnimmt. Sein beeindruckender zweiter Platz ist besonders bedeutend, da der letzte ÖSV-Athlet, der es auf das Podium schaffte, Johannes Dürr im Jahr 2014 war, der später wegen Dopings gesperrt wurde. Vermeulen hat definitiv Geschichte geschrieben und das Interesse am Langlauf-Sport in Österreich neu belebt. Unterstützt wird er auf seinem Weg auch von der Olympia-Medaillengewinnerin Teresa Stadlober, die bei dieser Tour ebenfalls beeindruckende Leistungen zeigte. Sie beendete das Rennen auf dem siebenten Platz in der Gesamtwertung und reflektierte stolz über ihren Fortschritt, wie laola1.at aufführt.
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