
Meta AI ist jetzt in Österreich aktiv und sorgt für Aufregung unter den Nutzern von WhatsApp. Laut vol.at wurde die Funktion bereits Ende 2023 in den USA eingeführt, der Rollout in Europa verzeichnete jedoch Verzögerungen aufgrund strengerer Datenschutzregeln. Während die KI in Österreich eingeführt wurde, haben Nutzer nur begrenzte Kontrolle über ihre Funktionalität.
Meta AI fungiert als virtueller Assistent, der Nutzern bei der Texterstellung, Ideenfindung und Beantwortung von Suchanfragen unterstützt. Der Bot kann über die Suchleiste in WhatsApp aufgerufen werden oder erscheint als separater Chat mit einem blau-violetten Icon. Eine vollständige Deaktivierung der Funktion ist dabei nicht möglich. Dennoch können Nutzer durch bestimmte Maßnahmen die Sichtbarkeit des Bots einschränken.
Alternativen zur Ausblendung
Nutzer haben trotzdem einige Möglichkeiten, Meta AI aus ihrem Sichtfeld zu entfernen. Dazu zählen:
- Chat archivieren:
- Auf Android: Chat gedrückt halten und „Archivieren“ wählen.
- Auf iPhone: Chat nach links wischen und auf „Archivieren“ tippen.
- Chat stummschalten: Vor der Archivierung kann der Bot stummgeschaltet werden, um keine Benachrichtigungen zu erhalten.
- Chat löschen: Der Verlauf mit der KI kann entfernt werden, bleibt aber in der App vorhanden.
Zusätzlich wurde die KI automatisch auf Geräten installiert, ohne dass Nutzer vorher um Zustimmung gefragt wurden. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um eine größere Nutzerbasis zu erreichen. Wie Kosmo berichtet, wird die KI oft als weniger neu angesehen, bietet jedoch leistungsstarke Funktionen wie die Verarbeitung und Beantwortung von Nachrichten, was teilweise zu Bedenken bezüglich der Privatsphäre führt. Eingaben der Nutzer könnten für personalisierte Werbung verwendet werden.
Ein Blick auf die Funktionen
Meta AI ähnelt in seiner Funktionsweise Modellen wie ChatGPT und gehört zu den fortschrittlichen Sprachmodellen, die menschliche Sprache verstehen und Vorhersagen über Wortfolgen treffen können. Während in den USA eine voll ausgestattete Version verfügbar ist, wurde in Europa eine eingeschränkte Variante eingeführt, um den Datenschutzbestimmungen der EU gerecht zu werden. Funktionen wie das Analysieren von Gruppenchats oder das Transkribieren von Audionachrichten sind in Österreich noch deaktiviert.
Es ist zu beachten, dass für die Verwendung bestimmter KI-Funktionen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung deaktiviert werden muss, da die KI die Nachrichten mitlesen muss. Dies betrifft die WhatsApp-Nutzer in Österreich, die möglicherweise Bedenken hinsichtlich ihrer Datensicherheit hegen. Meta erklärt, dass die KI Teil einer größeren Strategie ist, die darauf abzielt, künstliche Intelligenz stärker in den Alltag der Benutzer auf Plattformen wie Facebook und Instagram zu integrieren.
Für weitere Informationen zu diesem Thema bietet die Europäische Kommission umfassende Daten und Antworten zu den Auswirkungen der KI-Technologien.
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