
Meta AI ist jetzt in Österreich über WhatsApp aktiv, eine Entwicklung, die sowohl Begeisterung als auch Bedenken bei den Nutzern hervorruft. Diese Funktion, die 2023 in den USA eingeführt wurde, erlebte in Europa einen verzögerten Rollout aufgrund strengerer Datenschutzregeln der EU. In einem Schritt, der aufgemerkt wird, kann eine vollständige Deaktivierung der Funktion nicht vorgenommen werden. Nutzer haben allerdings die Möglichkeit, Alternativen zur Ausblendung zu nutzen, um den Bot weniger sichtbar zu machen, wie vol.at berichtet.
Meta AI fungiert als virtueller Assistent, der beim Schreiben, Ideenfinden und Recherchieren von Informationen hilft. Die Installation der KI auf WhatsApp, Instagram und Facebook in Europa ist jedoch nicht ohne Kontroversen. Eine Besonderheit der neuen Funktion ist, dass für die Bereitstellung von Antwortvorschlägen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufgehoben wird. Das ermöglicht der KI, die Inhalte der Chats mitzulesen, was Datenschutzbedenken aufwirft. Bestimmte Funktionen, wie das Analysieren von Gruppenchats oder das Transkribieren von Audionachrichten, sind in Österreich zudem eingeschränkt oder gar nicht verfügbar.
Umgang mit Meta AI
Obwohl die Nutzer die Möglichkeit haben, die Sichtbarkeit des Bots einzuschränken, bleibt er in der App weiterhin präsent. So können Chats archiviert, stummgeschaltet oder gelöscht werden, wobei der Verlauf mit der KI zwar entfernt, die Funktion selbst dennoch installiert bleibt. Diese Informationen stammen von kosmo.at.
Ein zentrales Anliegen ist die Tatsache, dass Meta die KI ohne vorherige Zustimmung der Nutzer installiert hat. Damit verfolgt das Unternehmen das Ziel, eine breitere Nutzerbasis zu erreichen. Nutzer könnten skeptisch auf diese Vorgehensweise reagieren, insbesondere da die KI Daten für personalisierte Werbung nutzen könnte. Meta AI wird als eines der leistungsstärksten Sprachmodelle des Unternehmens beschrieben, das menschliche Sprache verstehen und reagieren kann, ähnlich der Technologie von ChatGPT. Diese fortschrittlichen Funktionen umfassen nicht nur einfache Antwortvorschläge, sondern auch die Bearbeitung und Erstellung von Bildern.
Datenschutzbedenken
Die Nutzung von KI-Technologien bringt unvermeidlich Risiken mit sich, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz. Das Aufheben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für eine reibungslose Funktionalität ist ein Punkt, der bei vielen Nutzern Besorgnis auslöst. Die EU hat strenge Datenschutzbestimmungen, die Hersteller an ihre Produkte binden sollen, was zu einer anhaltenden Diskussion über den richtigen Umgang mit persönlichen Daten beiträgt. Für weitere Informationen zu diesen Bestimmungen und deren Anwendung können Interessierte die offizielle Webseite der EU besuchen: EU-Webseite.
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