
Die Möbelhaus-Kette Kika/Leiner befindet sich in einer tiefgreifenden Krise. Nach der ersten Insolvenz im Juni 2023 und dem gescheiterten Sanierungsversuch im November 2024 stehen nun zahlreiche Filialen vor der Schließung. Betroffen sind insgesamt 1.900 Mitarbeiter, die ihre Jobs verlieren werden, während nur 1.200 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dieser massive Stellenabbau wird durch den Verkauf der Kette an die Supernova-Gruppe unter dem neuen Geschäftsführer Hermann Wieser nötig, der zudem bekannt gab, dass 23 von 40 Standorten bis Ende Juli 2023 geschlossen werden, wie die MeinBezirk berichtete.
Unterstützungsangebote für betroffene Mitarbeiter
Angesichts dieser dramatischen Situation hat McDonald’s Österreich schnell reagiert und Unterstützung angeboten. Ellen Staudenmayer, Managing Director von McDonald’s, erklärte, dass alle Lehrlinge und Mitarbeiter von Kika/Leiner, die von der Kündigung betroffen sind, ihre Lehre bei McDonald’s fortsetzen können. Mit über 200 Restaurants in Österreich bietet das Unternehmen nicht nur flexible Arbeitszeiten, sondern auch Ausbildungsprogramme, die ideal für die ehemaligen Lehrlinge von Kika/Leiner sein könnten. Bereits Beschäftigte können sich direkt auf der Karriereseite von McDonald’s bewerben, wie 5Min berichtete.
Die neuen Maßnahmen von McDonald’s sind besonders wichtig, da die Wirtschaftslage auch im Vorfeld von Weihnachten eine Herausforderung darstellt. Die Schließungen und der Stellenabbau bei Kika/Leiner haben nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Folgen, die für viele Ex-Mitarbeiter belastend sind. Die Möglichkeit, die Ausbildung bei McDonald’s fortzusetzen, könnte für viele eine wertvolle Chance darstellen, um in der Systemgastronomie Karriere zu machen. Laut McDonald’s stehen die betroffenen Lehrlinge vor der Aussicht, ihre Berufsausbildung in Wohnortnähe abzuschließen – eine positive Perspektive in einer unsicheren Zeit.
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