Am 7. Februar 2026 musste die österreichische Skispringerin Lisa Eder bei den Olympischen Winterspielen in Predazzo eine herbe Enttäuschung wegstecken. Trotz ihrer hervorragenden Leistungen in der Saison verpasste sie im Bewerb von der Normalschanze die ersehnte Medaille und belegte den vierten Platz. Nur 4,5 Punkte trennten sie von der Bronzemedaille, die Nozomi Maruyama aus Japan gewann. Das Gold ging an die Norwegerin Anna Odine Ström, die die Favoritin Nika Prevc aus Slowenien um gerade einmal 1,1 Punkte übertraf.
Lisa Eder, die in dieser Saison als Leaderin des österreichischen Skisprung-Teams antrat, äußerte ihr Bedauern über den vierten Platz: „Es schmerzt, Vierte zu sein.“ Trotz der hohen Erwartungen, die sie an sich selbst stellte, und ihrer bisherigen Erfolge in der Saison, darunter neun Podestplätze und ihr erster Weltcup-Sieg am 21. Jänner in Zao, reichte es nicht für einen Medaillengewinn. Eder kam im ersten Durchgang auf eine Weite von 95 Metern und lag zunächst auf Rang fünf. Ihren Sprung beschreibt sie als „sehr verkrampft“. Im zweiten Durchgang verbesserte sie sich auf 100 Meter und erhielt bessere Noten, konnte dies jedoch nicht mehr in eine Medaille ummünzen.
Platzierungen der anderen Athletinnen
Weitere österreichische Athletinnen konnten ebenfalls nicht in die Medaillenränge vordringen. Julia Mühlbacher erreichte den 22. Platz, während Lisa Hirner mit dem 24. Platz ihre beste Platzierung bei den Spezialspringerinnen erzielte. Zudem verpasste die Wienerin Meghann Wadsak als 35. den Einzug in den zweiten Durchgang.
Ein Blick auf die Olympia-Geschichte
Die Olympiasieger im Skispringen werden seit 1924 erfasst, sowohl für Männer als auch für Frauen. Die Wettbewerbe auf der Normalschanze sind dabei eine der zusammengefassten Disziplinen. Dank der kontinuierlichen Tradition im Skispringen gibt es mittlerweile vielfältige Erfolge und Medaillenvielfalt, die sowohl als Motivation als auch als Druck für die Athletinnen und Athleten gelten. Die ausgeschiedenen besten Plätze werfen die Frage auf, was die Zukunft für die Österreicherinnen, besonders für Lisa Eder, bereithält. Eine Übersicht über die Olympiasieger im Skispringen zeigt die anhaltende Relevanz und Wettbewerbsdynamik dieses spannenden Wintersports.
Die Leistungen von Eder und ihren Kolleginnen zeigen die Herausforderungen, die sich bei großen Wettkämpfen einstellen. Ihre Ambitionen und vermeintlichen Erfolge werden in künftigen Wettbewerben weiter anfeuern, während sie auf neue Höhen hoffen. Weitere Details zu ihren Wettkämpfen und Platzierungen sind in den Berichten von Krone und Kurier nachzulesen.