Am 5. Februar 2026 beginnen die Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Linzer Altbischof Maximilian Aichern. Die ersten liturgischen Handlungen finden am Abend des gleichen Tages statt, um 18.15 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Krypta des Mariendoms, geleitet von Bischof Manfred Scheuer. Im Anschluss an diesen Gottesdienst besteht von 19.00 bis 20.00 Uhr die Möglichkeit zur persönlichen Verabschiedung in der Turmkapelle.(Kleine Zeitung)

Die Trauerfeierlichkeiten erstrecken sich über mehrere Tage. Am Freitag, den 6. Februar 2026, beten die Mitglieder des Domkapitels um 7.45 Uhr die Laudes beim Sarg. Tagsüber haben die Gläubigen die Gelegenheit, sich von Aichern zu verabschieden, während eine Totenwache um 19.00 Uhr stattfindet, bei der der Sarg vor den Altar des Mariendoms gebracht wird.(Diözese Linz)

Requiem und Beisetzung

Am Samstag, den 7. Februar 2026, bleibt der Sarg von 8.00 bis 12.00 Uhr für die persönliche Verabschiedung geöffnet. Um 12.00 Uhr wird das feierliche Requiem zelebriert, das ebenfalls von Bischof Manfred Scheuer geleitet wird. Diese Zeremonie wird live auf ORF III und ORF ON übertragen.(Kleine Zeitung)

Nach den Trauerfeierlichkeiten in Linz wird der Sarg in das Heimatkloster St. Lambrecht überstellt. Am Sonntag, den 8. Februar, beginnt die Aufbahrung des Sargs in der Stiftskirche St. Lambrecht um 11.30 Uhr. Eine Vesper wird um 18.00 Uhr gefeiert. Am Montag, den 9. Februar, findet um 14.00 Uhr ein weiteres Requiem in der Stiftskirche statt, welches von Abtpräses Johannes Perkmann geleitet wird. Die Einsegnung übernimmt Bischof Wilhelm Krautwaschl, gefolgt von der Beisetzung in der Äbtegruft der Stiftskirche durch Abt Alfred Eichmann.(Diözese Linz)

Kirchliche Bestattungstraditionen

Die liturgischen Feierlichkeiten für Aichern folgen den römisch-katholischen Bestattungsriten, die eine Verabschiedung und Bestattung des Verstorbenen umfassen. Zu den Kernelementen zählen die Verkündigung des Wortes Gottes, die Feier der heiligen Messe (Requiem) und der letzte Gruß.(Wikipedia) In der katholischen Tradition sind Begräbnisfeiern auch als Exequien bekannt und dienen dem Gedenken der Verstorbenen in der Gemeinschaft der Gläubigen.

Diese Zeremonien sind nicht nur ein Ausdruck des Abschieds, sondern auch eine Feier des Glaubens an die Auferstehung und des ewigen Lebens. Mit den Trauerfeierlichkeiten für Altbischof Aichern wird ein prominenter Vertreter der römisch-katholischen Kirche gewürdigt, der viel für die Gemeinde in Linz geleistet hat.