Am 8. Jänner 2026 warnen die Behörden vor Lebensgefahren durch unzureichend sichere Eisflächen. So ist das Eis­lau­fen auf den Vil­la­cher Seen, insbesondere auf dem Vas­sa­cher See und dem Sil­ber­see, derzeit nicht frei­ge­ge­ben. Dies geht aus einem Bericht von Klick Kärnten hervor. Die Eis­de­cken sind durch­ge­hend zu dünn und stellen daher ein hohes Risiko für Unfälle dar.

Darüber hinaus wurden jüngst Personen auf dem Eis des Vas­sa­cher Sees gesichtet, wo teilweise Schnee weg­geschoben wurde. Dies schafft zusätzliche Gefahrenstellen, die von der Stadt aufmerksam gemacht wurden. Die Eis­de­cke wird regelmäßig überprüft und die Öffentlichkeit wird informiert, sobald die Situation als sicher eingeschätzt wird. Interessierten wird geraten, Alternativen wie das gratis Angebot am Rathausplatz oder den Publikums­lauf in der Eis­hal­le zu nutzen.

Gefahren beim Eislaufen

Die Gefahren des Eislaufens sind nicht zu unterschätzen. Laut einem Bericht von WDR gelten Eisflächen als lebensgefährlich, wenn sie nicht die notwendige Dicke von mindestens 15 cm erreichen. Das unberechenbare Verhalten der Eis­decke kann Stellen mit unterschiedlichen Festigkeiten hervorrufen. Feuerwehrleute warnen eindringlich vor dem Betreten solcher Flächen.

In der vergangenen Saison kam es in Düsseldorf zu dramatischen Einsätzen, als zwei Kinder aus einem Weiher gerettet werden mussten. Die milderen Temperaturen würden die Sicherheit der Eisflächen weiter gefährden. Daher ist der Rat, solche Flächen zu meiden, besonders unter diesen Umständen von großer Bedeutung.

Verletzungsrisiko und Sicherheitstipps

Zusätzlich zu den Gefahren auf Natur- und Kunsteisflächen wird in einem Bericht des KFV erwähnt, dass jährlich etwa 4.500 Eisläufer in Österreich Verletzungen erleiden. Die Mehrheit der Verletzungen ereignet sich in den kalten Wintermonaten, insbesondere im Februar, wo das Unfallrisiko am höchsten ist.

Häufigste Verletzungen betreffen Hände und Unterarme, während Kopfverletzungen ernsthafte Folgen haben können. Sicherheitsexperten empfehlen eine Schutzausrüstung, die Helm, Handgelenksprotektoren und Handschuhe einschließt, um das Verletzungsrisiko um bis zu 50% zu reduzieren. Dennoch tragen nur 14% der Eisläufer einen Helm und weniger als 55% verwenden schnittfeste Handschuhe. Dies zeigt, dass eine bessere Aufklärung und Sensibilisierung dringend notwendig ist.

Für sicheres Eislaufen sind ausreichende Sicherheitstipps entscheidend. Dazu zählen ständige Bremsbereitschaft, regelmäßige Pausen und der notwendige Abstand zu anderen Personen. Bei Stürzen sollte darauf geachtet werden, dass die Hand von Begleitpersonen losgelassen wird. Vor dem Betreten von Natureisflächen ist es ratsam, die Eisfestigkeit zu überprüfen und Unregelmäßigkeiten wie Risse und Blasen zu vermeiden.

In Anbetracht dieser Informationslage bleibt festzuhalten, dass Vorsicht geboten ist, wenn es um das Eislaufen auf natürlichen Eisflächen geht, um Unfälle und schwere Verletzungen zu vermeiden.