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Der verheerende Brand im Schloss Immendorf, der vor 80 Jahren stattfand, bleibt ein wichtiger Punkt in der österreichischen Kunstgeschichte. Laut ORF wurde am letzten Tag des Zweiten Weltkriegs das Schloss in Brand gesteckt, was zu einem der größten Kunstverluste Österreichs führte. Bei diesem tragischen Vorfall gingen 13 Gemälde von Gustav Klimt sowie zahlreiche Zeichnungen verloren. Die Klimt Stiftung hat sich nun das Ziel gesetzt, diesen Kunst-Krimi aufzuklären und plant dazu einen Dokumentarfilm sowie eine Ausstellung.
Das Rätsel des Brandes
Die genauen Umstände, unter denen die wertvollen Kunstwerke in Flammen aufgingen, sind bis heute unklar. Peter Weinhäupl, Direktor der Klimt Stiftung, berichtete, dass bereits vor 15 Jahren Interviews mit Zeitzeugen, Dorfbewohnern und den Nachkommen der Schlossherren geführt wurden, um die Geschehnisse zu rekonstruieren. Es gibt Berichte, dass der Brand nach einem Tag für gelöscht erklärt wurde, die Bevölkerung hingegen erinnert sich an eine lange Phase der Unsicherheit, die von weiteren Bränden geprägt war. Die Vermutung, dass die abziehenden Truppen Zeitbomben gelegt haben könnten, wird intensiv untersucht.
Gustav Klimt ist nicht nur für seine Werke im Schloss Immendorf bekannt. Er schuf auch tolle Landschaftsmalereien, wie das Bild "Schloss by the Water" (1908), welches als eines seiner Hauptwerke gilt und heute in der National Gallery in Prag ausgestellt ist. Klimt zeichnete eine beeindruckende Kubusform des Schlosses und verband es mit Landschaftselementen auf eine Weise, die seine künstlerische Evolution widerspiegelt, wie auf Wikipedia beschrieben wird. Dieses Werk und die damit verbundene Thematik verstärken das Interesse an den verloren gegangenen Gemälden aus Immendorf und deren Bedeutung für die österreichische Kunstgeschichte.
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