Am 11. Jänner 2026 blickt die Kunstszene Kärntens auf das beeindruckende Schaffen von Josefine Blaich. Die 1949 in Klagenfurt geborene Künstlerin hat ihre Leidenschaft für die Natur schon in frühen Jahren entdeckt und lebt heute in einem hundert Jahre alten Haus in Drobolach, das sowohl ihr Zuhause als auch ihr Atelier ist. Die Inspirationsquelle für ihre Werke ist die umliegende Natur, die sie in sowohl gegenständlichen als auch abstrakten Darstellungen einfängt, wie Klick Kärnten berichtet.
Blaich begann 1994 mit der Landschaftsgrafik. Zunächst experimentierte sie mit Zeichnen und Aquarellmalerei. Durch Fortbildungsseminare in Techniken wie Eitempera und Öl erweiterte sie kontinuierlich ihr künstlerisches Repertoire. Besonders das Malen mit Acryl hat es ihr angetan: die schnelle Trocknungszeit ermöglicht es ihr, kreativ zu experimentieren. Ihre akademische Ausbildung erhielt sie an der Freien Akademie für Kunst und Philosophie in Klagenfurt, wo sie unter Anleitung von renommierten Künstlern wie Luka Anticevic und Peter Kohl studierte und schließlich 2011 ihr Diplom in der Meisterklasse erlangte. Die Details dazu finden sich auf ihrer Webseite.
Künstlerische Entwicklung und Engagement
Nach ihrer Karriere als Anästhesie-Schwester widmet Blaich seit ihrer Pensionierung im Jahr 2006 ihre gesamte Zeit der Kunst. Ihr Engagement in verschiedenen Kunstprojekten führte zu vielen Ausstellungen, darunter bedeutende Präsentationen in Wien, Gmünd und Spittal an der Drau. Ihre Freiheit und der Kontakt mit der Natur sind zentrale Elemente, die das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit bilden. Blaich selbst sagt: „In den Formen der Natur stecken viele Impulse, man muss nur sehen und finden.“
Die Werke von Josefine Blaich werden in der Galerie Wernberg während der Öffnungszeiten des Gemeindeamts ausgestellt und erregen großes Interesse. Ihre stetige Suche nach neuen Erfahrungen und das gesellige Wesen tragen dazu bei, dass sie weiterhin arbeitet und sich mit anderen Künsten verbindet.
Einblicke in die Kunstszene
Die Kunstgeschichte, wie sie an der Universität Bamberg gelehrt wird, zeigt, dass Studien über Kunst und deren Techniken auch in Studierenden die Fähigkeit entwickelt, kreativ zu sein und ihre eigenen Impulse zu finden. Das Fach Kunstgeschichte, das zum Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) gehört, legt großen Wert auf Praxisorientierung, die durch zahlreiche Seminare und Exkursionen ergänzt wird. Hier können Studierende künstlerische Techniken im Atelier erproben und sich so auf verschiedene kunstwissenschaftliche Berufsfelder vorbereiten. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Universität Bamberg zu finden.
Insgesamt bleibt Josefine Blaich eine prägende Figur in der Kärntner Kunstszene, deren Werke und Lebensweg viele in der Region und darüber hinaus inspirieren. Ihr unermüdlicher Schaffensdrang und die enge Verbindung zur Natur zeichnen ihr künstlerisches Profil aus und machen sie zu einer bedeutenden Vertreterin der zeitgenössischen Kunst in Österreich.