Im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2026, die in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden, hatte der österreichische Skifahrer Vincent Kriechmayr am 9. Februar 2026 Grund zur Unzufriedenheit. Nach der Abfahrt in der Alpinen Team-Kombination äußerte er im Interview mit dem ORF, dass er „richtig sauer“ sei. Kriechmayr hatte im unteren Streckenabschnitt Schwierigkeiten und schloss das Rennen mit einem Rückstand von 1,25 Sekunden auf den führenden Giovanni Franzoni ab. Dies führte dazu, dass sein Kombinationspartner Manuel Feller vergeblich versuchte, Kriechmayr aufzubauen, was ihm nicht gelang. Kriechmayr bedauerte dies und sagte: „Es tut mir leid für ihn“.

In der Team-Kombination, die eine Premiere bei diesen Olympischen Spielen feiert und sowohl Abfahrt als auch Slalom kombiniert, haben rund ein Dutzend Teams noch die Möglichkeit, Medaillen zu gewinnen. Während Italien vor drei Schweizer Teams führt, befinden sich auch vier österreichische Teams in der Medaillenverlosung. Kriechmayrs Team belegt momentan die Plätze sieben bis zehn, mit einem knappen Abstand auf die Medaillenränge. Insbesondere die österreichischen Mannschaften präsentierten sich mit gemischten Ergebnissen: Hemetsberger/Schwarz sowie Haaser/Matt belegten den achten Platz, während Babinsky/Gstrein als Zehnte ins Ziel kamen.

Die bevorstehenden Wettkämpfe

Um 14:00 Uhr fällt die Entscheidung im Slalom der Team-Kombination, bei der Feller sich bemühen wird, Kriechmayr zu besänftigen. Laut aktuellen Informationen von Sportschau hat Kriechmayr, mit einem Rückstand von 1,25 Sekunden, eine herausfordernde Ausgangslage. Zwölf Teams liegen innerhalb von eineinhalb Sekunden, was für eine spannende Fortsetzung des Wettbewerbs sorgt. Das DSV-Duo Simon Jocher und Linus Straßer hat nahezu den gleichen Rückstand auf den Führenden, jedoch könnte der Slalom für erhebliche Veränderungen in der Rangordnung sorgen.

Die Olympischen Winterspiele 2026 beinhalten insgesamt zehn Wettkämpfe im alpinen Skisport, wobei die Männer-Rennen im Stelvio Ski Centre in Bormio ausgetragen werden. Die Team-Kombination ersetzt den Mixed-Teamwettbewerb, der zuvor in den Programmen der Olympischen Spiele 2018 und 2022 teilgenommen hatte. Diese strukturelle Änderung könnte die Wettkampfbedingungen und Strategien der teilnehmenden Nationen erheblich beeinflussen. Alle Augen sind nun auf den Slalom gerichtet, in dem sich entscheiden wird, ob Österreich wertvolle Medaillen oder Platzierungen erringen kann.