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Knauß blickt zurück: So wurde ich zum Sport-Ikone mit Herz!

Österreichs Skiheld Hans Knauß hat in einem Audi-Talk über seine aufregendsten Erlebnisse in der Skiwelt berichtet, während die Vorfreude auf die bevorstehende Nordische Ski-WM steigt. Besonders erinnerte sich der 54-Jährige an seinen spektakulären Sprung während seiner Gröden-Premiere im Jahr 1995, als er sich mutig traute, einen Schuss ins Risiko zu wagen und 76 Meter weit in die Luft abzuheben. „Die Fotografen hatten nur meine Skier und Unterschenkel auf ihren Bildern. Ich hatte die Hose gestrichen voll, es war schon extrem“, so Knauß über diesen nervenaufreibenden Moment, wie krone.at berichtete.

Bei der bevorstehenden Ski-WM in Trondheim sieht sich Österreich in der Favoritenrolle, vor allem im Schispringen. Knauß, ein ehemaliger Skirennläufer, äußerte sich optimistisch über die Medaillenaussichten des heimischen Teams und prognostizierte neun Medaillen für Österreich, davon drei in Gold. „Jeder rechnet mit Medaillen, das erzeugt zwangsläufig einen gewissen Druck, dem sie hoffentlich standhalten“, warnte Knauß jedoch auch, dass dieser Druck nicht zu groß werden sollte. In einem Blick auf seine eigene Karriere gab er zu, dass er manchmal darüber nachdenkt, dass ihm nur zehn Hundertstel zum Weltmeistertitel fehlten, aber er nahm es mit Humor und meinte: „Alles im Leben hat seinen Sinn“, so die Presse.

Knauß, der bei der Ski-WM 1999 in Vail tragische Berühmtheit erlangte, vergisst nie die knappen Rückstände, die letztendlich zu seinen zweit- und vierter Plätzen in den Rennen führten. Dennoch schätzt er die Erlebnisse seiner Karriere und seine Zeit in der „goldenen Ära“ des Skisports, in der er gegen Größen wie Hermann Maier und Kjetil Aamodt antreten konnte. Heute fungiert er neben seiner Expertentätigkeit auch als Werbeikone und genießt sein Leben mit einer glücklichen Familie und einem erfüllenden Job.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Schladming, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
diepresse.com

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