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Am Donnerstag, den 11. Februar, blicken alle Augen auf das österreichische Quartett im Super-G bei der Ski-Weltmeisterschaft. Cornelia Hütter, Stephanie Venier, Ariane Rädler und Ricarda Haaser treten an, um endlich die erste Medaille für Österreich zu holen, nach einer enttäuschenden Nullnummer im Teambewerb. Wie vol.at berichtet, verspüren die Sportlerinnen keinen zusätzlichen Druck. Sie haben sich das klare Ziel gesetzt: „Eins, zwei oder drei.“ Im Super-G wird es vor allem auf präzises Fahren und Kampfgeist ankommen, besonders weil das Gelände anspruchsvoll und steil ist.
Der Wettkampf und die Gegner
Die Konkurrenz ist stark – sowohl die Schweizerinnen als auch die Italienerinnen werden rechtzeitig zur WM alles in die Waagschale werfen. Hütter sieht den Super-G als große Herausforderung, da der Kurs oft Überraschungen bereithält. „Wenn man vom Zielraum raufschaut, sieht man eine Wand, die wird man bekämpfen“, zitiert oe24.at die Athletin. Hütter erklärt, dass sie sich nicht zu viele Gedanken machen will, sondern einfach ihren Lauf fahren möchte, und unterstreicht: „Auch wenn kleine Fehler passieren, musst du bis ins Ziel kämpfen.“
Stephanie Venier, die mit einem zweiten Platz in St. Anton aufwartete, sieht sich als Außenseiterin und plant, ihren eigenen Stil durchzuziehen. „Ich mache mir keine Sorgen. Druck hin, Druck her, das ist alles egal. Vom Start bis ins Ziel heißt es all in zu gehen“, so Venier. Auch Ricarda Haaser hat hohe Erwartungen: „Die Wellen sind super, das taugt mir. Es macht voll viel Spaß, wenn man ein bissl Air-Time bekommt.“ Für Ariane Rädler, die bisher kein Abfahrtticket erhalten hat, ist das Ziel klar: „Es zählt nur eins, zwei, drei. Also volle Attacke.”
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