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Kampf dem „stillen Killer“: So retten Sie Ihre Nierengesundheit!

Die chronische Nierenerkrankung (CKD) entwickelt sich zunehmend zu einem drängenden Gesundheitsproblem. Laut OTS sind mehr als 1,3 Millionen Menschen in Deutschland, und etwa 900.000 Personen in Österreich betroffen. Diese Erkrankung, die oft lange Zeit asymptomatisch bleibt, stellt eine erhebliche Gefahr dar, da Betroffene ihre Nierenfunktion um bis zu 90 Prozent verlieren können, bevor sie Symptome bemerken. Mit einer Prognose, die besagt, dass CKD bis 2040 zur fünfthäufigsten Todesursache weltweit aufsteigen wird, ist die rechtzeitige Erkennung und Behandlung von größter Bedeutung.

Besonders alarmierend ist, dass viele Betroffene im fortgeschrittenen Stadium nicht ausreichend versorgt werden. Eine Studie, die die Abrechnungsdaten von 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland analysierte, zeigte, dass fast ein Drittel der Patienten im Stadium 4 keine fachärztliche Betreuung erhielten, was zu einer unzureichenden Überwachung ihrer Nierenfunktion führte. Der Vorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, Dr. Dominik von Stillfried, betonte, dass diese Missstände im Versorgungssystem dringend behoben werden müssen, um das Risiko für Nierenversagen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern, wie in den Informationen von Zi berichtet wird.

Früherkennung ist entscheidend

Ein proaktiver Ansatz zur Früherkennung ist entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Diese Strategie umfasst umfassende Untersuchungen der Nierenfunktion, darunter Blut- und Urintests sowie Blutdruckkontrollen. Dr. Philipp Leuschner, Medical Director in Österreich, hebt hervor, dass eine rechtzeitige Diagnose und entsprechende Behandlung nicht nur die Notwendigkeit von Dialyse oder Nierentransplantationen verhindern kann, sondern auch die Lebensdauer der Patienten verlängert. Besonders betroffene Gruppen wie Menschen mit Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck sollten regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, um das Fortschreiten der CKD hinauszuzögern.

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Die Bundesregierung wird durch steigende Patientenzahlen und unzureichende Behandlungsansätze vor große Herausforderungen gestellt. Die Erkenntnisse beider Berichte zeigen, dass eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und nephrologischen Fachpraxen erforderlich ist, um die Versorgungslücken zu schließen und betroffene Patienten frühzeitig zu identifizieren.

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Wien, Deutschland
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Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
zi.de

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