Am 12. Februar 2026, um 14:22 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Nassereith zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus gerufen. Der Vorfall ereignete sich in Nassereith, Tirol, und konnte durch die Einsatzkräfte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren etwa 20 Feuerwehrmitglieder mit drei Fahrzeugen vor Ort, unterstützt von einem Rettungswagen, der vorsorglich bereitstand. Die Einsatzkräfte hatten beim Eintreffen keinerlei sichtbare Rauchentwicklung festgestellt, was die Situation zunächst als weniger dramatisch erscheinen ließ.

Wie fireworld.at berichtet, wurde der Kachelofen sowie der Edelstahlkamin mit einer Wärmebildkamera überprüft. Die Technik zeigte keine außergewöhnliche Hitzeentwicklung an, was die Sorgen um eine mögliche Ausbreitung des Feuers minderte. Dennoch wies ein Kaminkehrer bei seiner Untersuchung darauf hin, dass im oberen Bereich des Kamins ein Brand festgestellt worden war.

Effiziente Einsatzkräfte vor Ort

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nassereith handelten schnell und professionell. Trotz der anfänglichen Entspannung stellte sich die Situation als ernst heraus. Der Kaminkehrer übernahm daraufhin die Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen sowie die Schadensfeststellung. Der Einsatz endete um 15:25 Uhr, sodass die Feuerwehr nach rund einer Stunde wieder abrücken konnte, ohne dass Verwundete oder größere Schäden zu verzeichnen waren.

Bezüglich der Brandursachen können statistische Daten aus der vfdb-Brandschadenstatistik herangezogen werden. Laut feuertrutz.de sind Küchen mit 27 % die häufigsten Orte für Gebäudebrände, und fast die Hälfte aller Brände in Wohngebäuden entstehen in diesen Räumlichkeiten. Diese Informationen verdeutlichen, wie wichtig präventive Maßnahmen und schnelle Reaktionen von Feuerwehr und Experten sind, um brenzlige Situationen zu entschärfen.

Wichtig ist außerdem, dass Brände in Wohngebäuden häufig bis zum zweiten Obergeschoss auftreten, weshalb eine schnelle Auffindung und Bekämpfung von Brandherden essenziell ist, um größere Schäden zu verhindern.