Am 12. Jänner 2026 brach kurz vor 20:00 Uhr ein verheerender Brand in St. Marein im Lavanttal aus. Betroffen war ein Neben­gebäude in Holzriegelbauweise, das in der Folge vollständig abbrannte. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, was auf einen schnellen und effektiven Einsatz der Feuerwehr zurückzuführen ist. Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrleute der Feuerwehren St. Marein, St. Michael, St. Stefan und Wolfsberg im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen.

Die Lösch­arbeiten verliefen intensiv, wobei die Brandursache zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unbekannt ist. Brandursachenermittlungen wurden umgehend am 13. Jänner 2026 aufgenommen, um die Hintergründe des Ausschreitens zu klären. Die umfassenden Löscharbeiten waren durch die Bauweise des betroffenen Gebäudes, die oft Herausforderungen hinsichtlich der Brandausbreitung mit sich bringt, nicht zu unterschätzen.

Feuerwehr-Einsatz in St. Marein

Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte schnell und wurde durch die geübte Zusammenarbeit der unterschiedlichen Wehren gewährleistet. Mit insgesamt vier Einsatzkräften und der Mobilmachung zahlreicher Florianis konnte der Brand zügig eingedämmt werden. Die Effektivität der Löscharbeiten zeigt, wie wichtig eine gut organisierte Feuerwehr ist, besonders wenn man die Herausforderungen bedenkt, die Brände in Holzgebäuden mit sich bringen.

Laut den aktuellen Daten der vfdb-Brandschadenstatistik lässt sich ablesen, dass Brände in Holzbauweise besondere Risiken bergen. In den Jahren 2013 bis 2017 waren Küchen mit 27 % der Brandentstehungen die häufigsten Brandherde. Auch die Ladezeiten zwischen 23 Uhr und 4 Uhr weisen im Schnitt ein höheres Schadensausmaß auf, selbst bei selteneren Einsätzen.

Gefahren und statistische Einblicke

Eine wesentliche Erkenntnis der vfdb ist, dass 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss auftreten. Die Brandursachenermittlungen sind von großer Bedeutung, um Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz zu entwickeln. Die vfdb ruft Feuerwehren zur Teilnahme an einer umfassenden Datenerfassung auf, um Erkenntnisse für bessere Schutzmaßnahmen zu gewinnen.

Der Brand in St. Marein ist ein weiteres Beispiel für die dringende Notwendigkeit, Brandursachen besser zu verstehen und frühzeitig geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Feuerwehr hat hier einmal mehr unter Beweis gestellt, wie wichtig ihre Rolle im Katastrophenschutz ist und dass, trotz der Schwierigkeiten, die mit solchen Einsätzen verbunden sind, durch ihre schnelle Reaktion Schlimmeres verhindert werden kann.

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen, und die Ergebnisse könnten wertvolle Hinweise liefern, um zukünftig derartige Vorfälle besser verhindern zu können. Die Notwendigkeit für einen effektiven Brandschutz wird auch durch die statistischen Daten untermauert, die regelmäßig aktualisiert werden, um die Risiken bei Gebäudebränden zu minimieren.

Weitere Informationen zu den Details des Brandes in St. Marein finden Sie in den Berichten von klick-kaernten und 5min. Ein umfassender Überblick zur Brandstatistik und den damit verbundenen Herausforderungen wird von der vfdb bereitgestellt.