Am Freitag, kurz nach 13:30 Uhr, ereignete sich ein schwerer Forstunfall im Gemeindegebiet von Maria Wörth, im Ortsteil Reifnitz. Laut Klick Kärnten wurde die Bergrettung Klagenfurt alarmiert, zusammen mit dem Notarzt-Hubschrauber C12 und weiteren Einsatzkräften. Trotz des schnellen Eintreffens der Helfer konnte der Patient nicht gerettet werden und verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Bergrettung Klagenfurt drückte ihr Mitgefühl für die Angehörigen aus. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art, denn die Unfallstatistiken in der Forstwirtschaft bewegen sich auf einem besorgniserregenden Niveau. Laut KWF haben sich die Unfallgeschehen im Forstbereich seit 1999 stetig verschärft, wobei sowohl schwere als auch tödliche Unfälle an der Tagesordnung sind.
Trends und Unfallstatistiken in der Forstwirtschaft
Die Unfallstatistik zeigt, dass im Jahr 2024 in Deutschland insgesamt 5.188 meldepflichtige Unfälle in der Forstwirtschaft registriert wurden, ein Anstieg im Vergleich zu 4.941 im Vorjahr, so Landwirt Media. Auch die Zahl der tödlichen Unfälle bleibt besorgniserregend: 35 Menschen kamen im Jahr 2023 ums Leben, nur wenig weniger als im Vorjahr mit 36 Fällen. Häufige Unfallursachen sind herabfallende Baumteile, Stürze auf unbefestigten Wegen und der Einsatz von technischen Geräten wie Motorsägen und Seilwinden.
Hinzu kommt, dass die Unfälle mit technischen Maschinen und Geräten um 17 % zugenommen haben. Die Notwendigkeit zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen ist dringend, um die Unfallzahlen zu senken. Die Bundesunfallstatistiken, die seit 1999 teilweise unübersichtlich waren, zielen darauf ab, ein klares Bild über die Unfallgeschehen zu geben und effizientere Unfallschutzmaßnahmen zu entwickeln.
Unfallursachen und -arten
Das Geplänkel um Arbeitsunfälle in der Forstwirtschaft zeigt eine klare Notwendigkeit, sich mit den häufigsten Unfallursachen auseinanderzusetzen. Stolpern und Stürze sind häufige Verletzungsursachen, während die Verletzungsarten vom Knochenbruch bis hin zu Zerrungen variieren. Diese Daten sind entscheidend für die Entwicklung präventiver Maßnahmen.
Die montierten Unfallkennzahlen unterscheiden sich nach verschiedenen Kriterien, wie etwa dem Vergleich der Unfallhäufigkeit bei unterschiedlichen Arbeitsbereichen, darunter die Holzernte, Bestandespflege und Bestandesbegründung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der tragische Forstunfall in Reifnitz nicht nur ein Einzelfall, sondern Teil eines größeren Problems in der Forstwirtschaft ist. Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit müssen prioritär behandelt werden, um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu verhindern.