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In Klagenfurt kam es am 7. Februar 2025 zu mehreren alarmierenden Vorfällen. Zuerst eskalierte ein Streit zwischen einer 62-jährigen Mutter und ihrem 28-jährigen Sohn in ihrer gemeinsamen Wohnung in Annabichl. Der Streit mündete in Gewalt, als der Sohn seine Mutter schlug und würgte. Laut Polizeiberichten verletzte die 62-Jährige sich dabei unbestimmten Grades. Die Beamten der Polizeiinspektion St. Ruprechter Straße rückten daraufhin zur Wohnung aus und mussten den aggressiven Sohn vorläufig festnehmen. Er wurde ins Polizeianhaltezentrum Klagenfurt gebracht, mit einem Betretungs- und Annäherungsverbot belegt und wegen Körperverletzung angezeigt, wie 5min.at berichtete.
Festnahme bei Gericht
Währenddessen fand am gleichen Tag am Landesgericht für Strafsachen in Klagenfurt eine Verhandlung gegen ein Mitglied einer staatsfeindlichen Bewegung statt. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Deutscher, der der Reichsbürgerbewegung angehört, in Kärnten entdeckt. Er befand sich in Begleitung eines weiteren Verdächtigen, als die Beamten des Landesamts Staatsschutz und Extremismusbekämpfung in das Gerichtsgebäude eingriffen. Der Mann, der behauptete, Konsul zu sein, führte einen Fantasieausweis mit sich. Diese Situation führte zu seiner sofortigen polizeilichen Überprüfung und anschließenden Anzeige wegen seiner Mitgliedschaft in einer staatsfeindlichen Bewegung. Er erhielt ein unbefristetes Aufenthaltsverbot sowie eine Festnahme-Anordnung und wurde ebenfalls ins Polizeianhaltezentrum Klagenfurt überstellt, wie meinbezirk.at berichtete.
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