
Auf der italienischen Autobahn A23 zwischen Carnia und Pontebba hat sich am Montagnachmittag ein dramatischer Steinlawinen-Unfall ereignet. Tonnenschwere Felsbrocken donnerte auf die Fahrbahn und beschädigten mehrere Fahrzeuge. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, aber die Vorfälle riefen sofortige Maßnahmen der Feuerwehr auf den Plan, um den gefährlichen Abschnitt abzusichern und die Autobahn zu sperren. Der Erdrutsch führte zu erheblichen Verzögerungen im Osterreiseverkehr, da nur einspurig gefahren werden kann und Umleitungen eingerichtet wurden, was den Verkehrsfluss stark beeinträchtigt, wie der Kärntner Krone berichtete.
Wartungsarbeiten auf der H4
Zugleich stehen auf der slowenischen Autobahn H4 zwischen Razdrto und Vipava ebenfalls große Bauarbeiten an. Die ursprünglich auf 18 Monate geplante Bausperre wird nun erfreulicherweise auf nur sieben Monate verkürzt. Diese Arbeiten, die Mitte August beginnen und bis November dieses Jahres andauern, umfassen die Installation von Windschutzbarrieren und die Erneuerung der Fahrbahn. Währenddessen werden Lkw-Fahrer mit längeren Umwegen rechnen müssen, da der Güterverkehr auf die Autobahn A1 in Richtung des Grenzübergangs Fernetti umgeleitet wird. Die Bauarbeiten bringen zusätzliche Herausforderungen für Unternehmen im Logistik- und Transportsektor mit sich, da über mögliche finanzielle Entschädigungen diskutiert wird, um Auftragsverluste aufgrund der Sperrungen zu kompensieren, wie ORF Kärnten berichtet.
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