Kostenloser Rad-Check im Dezember: So radeln Sie sicher durch den Winter!
Kostenloser Rad-Check in Kärnten: Überprüfen Sie Ihre Fahrrad-Sichtbarkeit und -Sicherheit am 9., 15. und 17. Dezember 2025.

Kostenloser Rad-Check im Dezember: So radeln Sie sicher durch den Winter!
Im Rahmen der Aktion „Licht und Sicht“, die von der Radlobby Kärnten ins Leben gerufen wurde, steht in diesem Monat besonders die Sicherheit von Radfahrenden im Winter im Fokus. Ziel ist es, die Sichtbarkeit von Fahrrädern zu erhöhen und Alltagsradler zu unterstützen. Diese Initiative ermöglicht eine kostenlose Überprüfung der StVO-Konformität von Fahrrädern in Klagenfurt, Villach und St. Veit an der Glan und bietet eine praktische Gelegenheit, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
Die Überprüfung umfasst essentielle Punkte wie Lichtanlage, Reflektoren, Bremsen und Klingel. Falls Mängel festgestellt werden, können fehlende oder defekte Teile vor Ort kostengünstig ergänzt oder repariert werden. Besonderes Augenmerk legt die Radlobby auf die Belohnung für komplett verkehrssichere Fahrräder, die Anreize für sicheres Radfahren schaffen soll. In Klagenfurt finden die Termine am 09. und 15. Dezember 2025 statt, während Villach am 09. Dezember ebenfalls im Rahmen der Aktion beteiligt ist.
Termine und Reparaturstandorte
Die genauen Uhrzeiten und Standorte für die kostenlosen Rad-Checks sind wie folgt:
- Klagenfurt: 09.12.2025, Tarviser Straße 30, vor der Diözesanbibliothek, 17:00–19:00 Uhr
- Klagenfurt: 15.12.2025, Bereich Nelson-Mandela-Brücke am Glanradweg, 17:00–19:00 Uhr
- Villach: 09.12.2025, 17:00–19:00 Uhr
- St. Veit an der Glan: 09.12.2025, 10:00–12:00 Uhr
Für mögliche Wartezeiten wird Tee bereitgestellt, worauf Gestärkung und Austausch mit anderen Radfahrenden ermöglicht wird. Kleinere Reparaturen werden durch Soziale Betriebe Kärnten in Klagenfurt und Villach durchgeführt, während die Firma Kraftbike in St. Veit für Reparaturen zuständig ist.
Die Bedeutung der richtigen Fahrradbeleuchtung
Ein zentrales Thema der Aktion ist die richtige Fahrradbeleuchtung. Radfahrende müssen darauf achten, dass sie sowohl ihre Umgebung erkennen als auch für andere Verkehrsteilnehmende gut sichtbar sind. Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) schreibt vor, dass die Beleuchtung an Fahrrädern entsprechend den gesetzlichen Vorgaben eingerichtet wird. Dies umfasst einen Scheinwerfer mit weißem Licht und eine rote Schlussleuchte, Beides muss fest am Fahrrad montiert sein. Diese Vorschrift kommt nicht nur der Sicherheit zugute, sondern schützt Radfahrende auch vor Bußgeldern, die für Fahren ohne ausreichende Beleuchtung verhängt werden können, welche mindestens 20 Euro betragen. Bei Gefährdung anderer kann diese Strafe auf bis zu 35 Euro steigen.
Zusätzlich gilt es, die Lichtanlage rechtzeitig zum Beginn der Dämmerung in Betrieb zu nehmen. Besonders wichtig ist, dass die Scheinwerfer so eingestellt sind, dass sie entgegenkommende Fahrende nicht blenden. Moderne Fahrradlichter profitieren von LED-Technologie, die speziell für ihre lange Lebensdauer und Energieeffizienz geschätzt werden. Laut ADAC sollten die Leuchten bauartgenehmigt sein und ein amtliches Prüfzeichen tragen.
Um die Sichtbarkeit weiter zu verbessern, können Radfahrende reflektierende Kleidung sowie spezielle Warnwestentragen, die dazu beitragen, von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen zu werden. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es entscheidend,auch auf diese zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen zu achten. NDR berichtet, dass es auch wichtig ist, darauf zu achten, dass die Beleuchtungsgeräte den Umweltbedingungen gerecht werden.
Insgesamt verfolgt die Initiative „Licht und Sicht“ ein wichtiges Ziel: die Sicherheit von Radfahrenden im Winter zu fördern und einen Beitrag zu einem höheren Maß an Verkehrssicherheit zu leisten.