Am 13. Jänner 2026 wurde ein 66-jähriger Landwirt im Bezirk Spittal an der Drau bei Holzarbeiten schwer verletzt. Der Landwirt war zusammen mit seinem 33-jährigen Sohn in einem steilen Gelände tätig, als ein Unfall geschah. Der Mann war damit beschäftigt, einen bereits gefällten Baum zu entasten, als dieser unerwartet ins Rollen geriet. In einem verzweifelten Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, stürzte der 66-Jährige und wurde vom Baumstamm überrollt.

Die schweren Verletzungen des Mannes erforderten eine umgehende Erstversorgung. Ein Rettungshubschrauber des Roten Kreuzes, RK 1, transportierte ihn in das LKH Villach, wo er medizinisch betreut wurde. Solche Vorfälle sind in der Holzernte, besonders in schwierigem Gelände, nicht ungewöhnlich.

Herausforderungen der Holzernte im steilen Gelände

Die Holzernte birgt im Allgemeinen zahlreiche Risiken, vor allem wenn sie in unwegsamem oder steilem Gelände durchgeführt wird. Fachleute berichten von den besonderen Herausforderungen, die die Holzrückung in diesen Gebieten mit sich bringt. Häufige Probleme sind die Stabilität des Bodenbelags und die Gefahr von herabfallenden Objekten, was die Sicherheit der Arbeiter gefährdet. Diese Risiken erfordern spezialisierte Techniken und Know-how, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) macht auf die Risiken aufmerksam, die mit der Waldarbeit verbunden sind. Im Jahr 2022 stiegen die Unfallzahlen in diesem Bereich geringfügig an, nach fünf Jahren mit rückläufigen Zahlen. Dies wird vor allem durch eine erhöhte Nachfrage nach Brennholz verstärkt, die in den vergangenen Jahren zu einer intensiveren Holzernte führte. Von insgesamt 4.302 Arbeitsunfällen im Forst waren 737 Unfälle während Fällarbeiten zu verzeichnen.

Statistische Unfallzahlen in der Waldarbeit

Die SVLFG dokumentierte im Jahr 2022 einen Anstieg schwerer Unfälle während der Holzernte. Besonders alarmierend ist, dass 33 Personen dabei ihr Leben verloren. Unter den 1.596 Verletzten waren 957 Personen, die durch Stolpern, Ausrutschen oder Stürzen auf dem Waldboden zu Schaden kamen. Die Sicherheit während der Holzernte bleibt somit ein dringendes Thema, zumal die Zahl der Unfälle in der Holzaufarbeitung um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.

Um dieser gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken, stellt die SVLFG Materialien und Informationen zur Verfügung, die eine sichere Waldarbeit fördern sollen. Zudem werden Fortbildungsmaßnahmen finanziell unterstützt, was einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Sicherheit in diesem Berufsfeld darstellt.

Für weitere Informationen über die Herausforderungen und Lösungen in der Holzernte im steilen Gelände empfehlen Experten, sich über Sid Nutzmaschinen zu informieren, sowie die statischen Auswertungen der SVLFG zu konsultieren.