Kärnten

Österreichweite Testauslösung der Katastrophen-Warnsystem AT-Alert bringt Alarmstufe Rot für Handys und Sirenen in Kärnten

"Handy-Sirenen-Test: Katastrophen-Warnsystem 'AT-Alert' wird erstmals in Kärnten getestet - auch auf Hunderttausenden von Handys!"

Am vergangenen Samstag um 11.55 Uhr erlebten die Bewohner Kärntens eine ungewöhnliche Situation - nicht nur Sirenen heulten landesweit auf, sondern auch Hunderttausende Handys wurden zum Klingen gebracht. Der Anlass war ein Test des österreichweiten Katastrophen-Warnsystems "AT-Alert", der die Wirksamkeit und den Ernstfall des Systems überprüfen sollte. Während des Probealarms erhielten die Bürger zweifache Benachrichtigungen auf ihren Mobiltelefonen. Eine Textnachricht auf dem Bildschirm informierte über die Testauslösung der Zivilschutzsignale über Sirenen und AT-Alert. Gleichzeitig wurde ein markanter Warnton abgespielt, selbst wenn das Handy lautlos gestellt war. Dieser Warnton sollte selbst in lauten Umgebungen gut hörbar sein. Um diese Warnungen zu erhalten, war keine App-Installation oder Registrierung erforderlich. Ein Mobiltelefon mit Android- oder iOS-Betriebssystem ab bestimmten Versionen genügte. Christian Gamsler, stellvertretender Katastrophenschutzbeauftragter des Landes Kärnten, betonte die Wichtigkeit des Tests und die Funktionstüchtigkeit des Systems, das verschiedene Warnstufen für potenzielle Gefahrensituationen bereithält. Der Zivilschutz-Probealarm findet jährlich statt, um die Sirenen zu überprüfen und das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Signale zu stärken. Im Falle reibungsloser Abläufe sollten 877 Sirenen um 12 Uhr mittags heulen. Für weitere Informationen zum Probealarm steht ein Infotelefon des Landes Kärnten am Samstag von 12 bis 15 Uhr zur Verfügung. Die Verantwortlichen betonen die Relevanz der Katastrophenvorsorge und die Erfahrungen aus vergangenen Naturkatastrophen, die die Wichtigkeit frühzeitiger Warnungen verdeutlichen. Durch solche Tests und Übungen sollen die Bürger sensibilisiert und für mögliche Risiken sensibilisiert werden. Quelle: Kleine Zeitung


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Quelle
kleinezeitung.at

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