Klagenfurt-Land

Vorsicht: Betrüger geben sich als Polizisten aus und ergaunern Geld!

"Schock in Villach: Eine 95-jährige Frau fällt auf einen falschen Polizisten herein und übergibt ihm Tausende Euro, überzeugt, ihre Tochter sei nach einem tödlichen Unfall verhaftet worden!"

Am 25. Oktober 2024 wurde eine 95-jährige Frau in Villach Opfer eines Betrugs, der sie zehntausende Euro kostete. Die ältere Dame erhielt einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er erklärte ihr, dass ihre Tochter in einen angeblichen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei und inhaftiert worden sei. Um ihre Tochter aus der Untersuchungshaft zu befreien, müsse sofort eine Kaution in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrags bezahlt werden.

In großer Sorge um ihre Tochter, begab sich die Frau gemeinsam mit einer Bekannten zur Bank und hob mehrere zehntausend Euro ab. Kurze Zeit später übergab sie das Geld sowie Goldschmuck an einen Boten, den sie vor ihrer Wohnadresse in der Ossiacher Zeile traf. Tragischerweise durfte sie während des gesamten Gesprächs nicht auflegen, da der Anrufer angab, es müsse aufgezeichnet werden für das angebliche Gerichtsverfahren.

Ein verstörender Betrug

Solche betrügerischen Anrufe sind nicht selten, und es ist tragisch zu sehen, dass gerade ältere Menschen oft Ziel dieser Machenschaften werden. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Anrufen und empfiehlt, niemals persönliche Informationen oder Geld an unbekannte Personen zu übergeben. Betrüger nutzen das Vertrauen und die Besorgnis von älteren Menschen aus, um sie zu manipulieren und finanziell auszunehmen.

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Dieser Vorfall ruft auch einen Appell zur Wachsamkeit in der Gemeinschaft hervor, da solche Betrugsversuche nicht nur in Villach, sondern bundesweit ein wachsendes Problem darstellen. Die Behörden haben eine Reihe von Präventionsmaßnahmen ins Leben gerufen, um über diese Arten von Betrug aufzuklären und die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Für mehr Informationen über empfohlene Schutzmaßnahmen gegen solche Betrugsversuche kann eine umfassende Übersicht bei www.klick-kaernten.at nachgelesen werden.


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Quelle
klick-kaernten.at

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