Am 16. November 2025 fand die Finalshow des 19. Klagenfurter Kleinkunstpreises HERKULES statt, ein bedeutendes Ereignis in der österreichischen Kulturszene. In einem herausfordernden Wettbewerb setzte sich Katrin Winkler-Jandl aus Diex durch und wurde zur ersten Kärntnerin, die diesen renommierten Preis gewinnt. Ihr Sieg wurde von einer großen Freude unter den Organisator*innen und dem Publikum begleitet, da der Preis damit erstmals in Kärnten bleibt. Fünf Künstler*innen traten im Finale an, einer musste jedoch krankheitsbedingt absagen, was die Konkurrenzsituation lediglich verstärkte.

Das Event, organisiert vom Humorkollektiv Lach Amol, bot ein abwechslungsreiches Programm. Darunter Auftritte von Eichberger und Niemand, John Smile, DaWastl sowie Marina Pesevski. Die Veranstaltung, die um 20:00 Uhr im Veranstaltungszentrum Klagenfurt begann, war gut besucht. Der Show-Act Niko Nagl begeisterte die Gäste mit seiner Mischung aus Satire und Unterhaltung.

Rolle der Jury und Auswahlprozess

Die Jury, bestehend aus fünf erfahrenen Mitgliedern, hatte die Aufgabe, aus über 40 Bewerber:innen die sechs Finalist:innen auszuwählen. Diese setzten sich wie folgt zusammen:

  • Katrin Jandl – Kärnten
  • Sebastian Humi – Wien
  • Marina Pesevski – Wien
  • John Smile – Wien
  • Eichberger und Niemand – Wien
  • DaWastl – Steiermark

Die Moderation übernahm Alex Streicher von Antenne Kärnten. Während der Veranstaltung hatten die Zuschauer die Möglichkeit, über den Gewinner abzustimmen, was dem Wettbewerb eine besondere Dynamik verlieh.

Bedeutung des HERKULES

Die Organisator*innen betonten, dass der HERKULES Preis nicht nur für individuelles Talent, sondern auch für Mut und Vielfalt steht. Diese Werte sind entscheidend für die Förderung der Kulturszene in Kärnten. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung für die Kunst und die vielen Talente, die in der Region vorhanden sind.

Die Unterstützung von Sponsorinnen, der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten war für den Erfolg der Veranstaltung unerlässlich. Die Ticketpreise lagen zwischen 15 und 22 Euro, was es einem breiten Publikum ermöglichte, an diesem kulturellen Erlebnis teilzunehmen.

Der HERKULES gewinnt somit nicht nur eine Künstlerin, sondern symbolisiert auch die Bereicherung der regionalen Kleinkunstszene. Die Resonanz war durchweg positiv, und viele freuen sich auf die kommende Ausgabe des Wettbewerbs.

Für weitere Informationen über den HERKULES Preis und kommende Veranstaltungen besuchen Sie please die Seiten von Klick Kärnten, Lach Amol und Kultur Channel.