
Die wirtschaftliche Lage in Kärnten ist angespannt und birgt Herausforderungen, die es dringend zu bewältigen gilt. Wie Jürgen Mandl, der Präsident der Wirtschaftskammer, betont, steht der Wirtschaftsstandort Kärnten vor einem entscheidenden Wendepunkt. Eine gefährliche Kombination aus verpassten Chancen, gesellschaftlichen Veränderungen und verschärften wirtschaftlichen Bedingungen gefährdet die gewohnte Geschäfts- und Lebensweise. Mandl warnt, dass ein Verlust von Wohlstand und Wertschöpfung droht, wenn nicht sofort gehandelt wird. Diese kritische Situation spiegelt sich in den exportierenden Branchen wider, die bereits unter den nachlassenden Nachfragen in Deutschland, Italien und Slowenien leiden, so die Analyse, die auf ots.at veröffentlicht wurde.
Dringender Handlungsbedarf für die Wirtschaft
Um der drohenden wirtschaftlichen Stagnation entgegenzuwirken, haben die Kärntner Wirtschaftsführung und die Wirtschaftskammer ein umfassendes 5-Punkte-Exportpaket beschlossen, das während eines Exportgipfels vorgestellt wurde. Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig erklärte, dass der außerhalb des Landes geschaffene Mehrwert für Kärnten weiterhin eine Fundamentale Rolle spielt und nun die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts notwendig ist. Zu den wesentlichen Maßnahmen gehört die Aufstockung der Mittel für die Exportförderung auf eine Million Euro jährlich, was in Anbetracht der gegenwärtigen Budgetlage kein leichtes Unterfangen ist. Schuschnig forderte auch ein starkes Bekenntnis der künftigen Bundesregierung zur Europäischen Union, um neue Märkte zu erobern und Arbeitsplätze langfristig zu sichern, wie auf ktnvp.at berichtet wurde.
Die geplanten Initiativen sollen außerdem eine Neuausrichtung der Länderschwerpunkte in der Exportstrategie vorsehen. Angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums in wichtigen Zielmärkten wie Deutschland ist dies besonders alarmierend. Zudem soll es auch neue Weiterbildungsangebote für Unternehmen geben, um den Export ins Ausland zu erleichtern. Mandl betont, dass alle Maßnahmen mit einem nachhaltigen Ansatz einhergehen müssen, um die Innovationskraft der Kärntner Unternehmen zu fördern und die internationale Konkurrenzfähigkeit aufrechtzuerhalten.
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