Am 3. Februar 2026 stellte die Kärntner Volkspartei ihre politischen Schwerpunkte für das laufende Jahr vor. Im Fokus stehen Investitionen, die Verbesserung der Infrastruktur sowie die Stärkung der Bürgernähe. Landesparteiobmann LH-Stv. Martin Gruber betonte die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen in Zeiten globaler Unsicherheiten und steigender Lebenshaltungskosten. Ziel sei es, Investitionen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern. Besonders Relevant ist hierbei die Weiterentwicklung des Flughafens Klagenfurt, dessen Rückübernahme in öffentliche Verantwortung positiv bewertet wird, da sie zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und der Passagierzahlen beiträgt.
Für 2023 werden bedeutende Investitionsprojekte angekündigt, die die Attraktivität des Standorts Kärnten erhöhen sollen. Die Landeshauptstadt Klagenfurt wird als wirtschaftliches Zentrum hervorgehoben, wobei das Potenzial der Stadt noch nicht vollständig ausgeschöpft ist. Das Bestreben, Kärnten als „stärkstes“ Bundesland zu positionieren, erfordert eine stärkere Einbindung der Regionen sowie interkommunale Betriebsansiedlungen. Politische Relevanz und Bürgernähe sind entscheidend, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Wahljahre.
Wichtige Infrastrukturprojekte
Ab 2026 wird Kärnten direkten Zugang zu den großen Datenautobahnen Europas erhalten. Ein neuer Internet-Knoten in Klagenfurt und Villach verkürzt die Wege für Datenpakete und profitiert Unternehmen in der Region. Diese Verbesserungen kommen insbesondere Bereichen wie Streaming, Online-Gaming und Cloud-Diensten zugute. Zudem ermöglichen sie der Forschung schnellere Datenverbindungen und positionieren Kärnten als digitalen Vorreiter.
Ein weiteres bedeutendes Infrastrukturprojekt ist die Koralmbahn, die Unternehmen entlang der Strecke zugutekommt. Mit einer geplanten Haltestelle in Völkermarkt wird die Erreichbarkeit für Unternehmen wie Steinbeis PolyVert verbessert. Die neue Bahnlinie erleichtert den Austausch mit internationalen Partnern und stärkt Kärntens Standortfaktoren im Bereich Green Economy. Für Pendler wird die Zugfahrt von Graz nach Klagenfurt durch die ÖBB erheblich verkürzt, was Kärnten als Wohn-, Arbeits- und Studienstandort deutlich attraktiver macht.
Investitionen und künftige Entwicklungen
Kärnten investiert intensiv in digitale sowie physische Netze, um die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität im Land zu verbessern. Das Logistik Center Austria Süd in Fürnitz fungiert als strategischer Knoten für Süd- und Ost-West-Verkehre und schafft attraktive Ansiedlungsflächen für logistische Unternehmen. Durch diese Entwicklungen können regionale Betriebe ihre Warenströme effizienter organisieren, was neue Arbeitsplätze und Karrieremöglichkeiten zur Folge hat.
Im Rahmen der politischen Agenda der Kärntner Volkspartei finden im Vorfeld der Gemeinderatswahlen 2027 132 individuelle Gemeindekampagnen statt. Zukünftig plant die Partei die Einführung neuer Dialogformate und eine umfassende digitale Kommunikation. Eine laufende Umfrage zu Kärntner Themen soll in die politische Arbeit einfließen, um die Position der Kärntner Volkspartei im Land zu festigen und einen zukunftsfähigen Kurs einzuschlagen.
Der politische Aschermittwoch am 18. Februar steht unter dem Motto „Klare Werte. Klare Worte.“ und soll ein sichtbares Signal für den bevorstehenden Wahlkampf setzen. Die Stärkung der Kampagnenfähigkeit der ÖVP für 2026 ist Teil der strategischen Ausrichtung, die dem Ziel dient, Kärnten als innovative und zukunftsorientierte Region zu positionieren.
Für weiterführende Informationen zu den Entwicklungen in Kärnten, insbesondere bezüglich der Infrastrukturprojekte, werfen Sie einen Blick in die Berichterstattung von Klick Kärnten, Kleine Zeitung und ORF Kärnten.