Am 11. Februar 2026 steht der Valentinstag vor der Tür, und die beliebten Blumen sind wieder ein Ausdruck von Liebe und Wertschätzung. Blumen sind nicht nur einfache Geschenke; sie sind emotionale Botschaften, die Gefühle sichtbar machen. Landesinnungsmeister Kurt Glantschnig hebt hervor, dass insbesondere klick-kaernten.at beim Verschenken von Blumen große Bedeutung zukommt, da sie für Nähe und Aufmerksamkeit stehen.
In Kärnten sind rund 80 Betriebe und 45 Lehrlinge in der floralen Branche tätig. Hier werden individuelle florale Arrangements gestaltet, die bei den Kunden sehr gefragt sind. Die meisten Fachbetriebe setzen auf regionale Frühjahrsblüher wie Tulpen, Narzissen und Primeln. Diese regionalen Produkte werden durch sorgfältig ausgewählte Importware ergänzt, die hohe Qualitäts- und Umweltstandards erfüllt.
Trends und Farbwelten
Für das Jahr 2026 haben sich bestimmte Farbtrends herauskristallisiert. Der Trend „Cloud Dancer“ symbolisiert mit sanften Off-White-Tönen Leichtigkeit und Ruhe, während „Crimson Nature“ mit warmen Rottönen für Sinnlichkeit und Tiefe steht. Schließlich bringt die Farbe „Lemonade“ frisches Gelb ins Spiel, das für Optimismus und Lebensfreude steht. Diese Trends spiegeln den Wunsch nach Orientierung und Sicherheit in ungewissen Zeiten wider. Die WKO ergänzt, dass Kunden zunehmend Wert auf Qualität und Langlebigkeit legen.
Besonders bemerkenswert ist die weitreichende Interpretation des Valentinstags. Blumen werden nicht mehr ausschließlich für romantische Partner verschenkt, sondern ebenso an Freundinnen, Familienmitglieder oder sogar an sich selbst. Ein kleiner Strauß oder eine einzige Blüte kann dabei ein starkes Zeichen der Zuneigung sein.
Nachhaltigkeit in der Blumenindustrie
Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die europäische Schnittblumenindustrie. Die meisten Blumen in Europa, insbesondere Rosen, stammen aus Ländern wie Kenia oder den Niederlanden. Die Branche sieht sich Herausforderungen gegenüber, die sowohl durch den Klimawandel als auch durch steigende Energiekosten geprägt sind. Verbraucher stellen zunehmend Fragen zu CO2-Fußabdrücken und der Herkunft ihrer Blumen. european-circle.de berichtet, dass unregelmäßige Wetterbedingungen und steigende Temperaturen die Blumenproduktion erheblich beeinträchtigen.
Ein Lichtblick ist der Trend zu Fairtrade-zertifizierten Betrieben, die auf nachhaltige Praktiken und Umweltstandards setzen. Studien zeigen, dass Fairtrade-Rosen aus Kenia wesentlich weniger Energie verbrauchen und geringere Treibhausgasemissionen verursachen als ihre niederländischen Pendants. Das Label „Auf dem Weg zur Planetproof“ bietet eine Garantie für nachhaltigere Blumen in Europa.
Die Unterstützung lokaler Blumenzüchter ist nicht nur ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, sondern fördert auch wirtschaftliche Voraussetzungen in den jeweiligen Regionen. Verbraucher haben die Möglichkeit, beim Blumenkauf bewusste Entscheidungen zu treffen und somit die Zukunft der Blumenindustrie aktiv mitzugestalten.