Der Bereich der beruflichen Ausbildung spielt eine entscheidende Rolle in der Zukunftssicherung junger Menschen. Besonders in Österreich wird die Lehre mit Matura als ein erfolgreiches Modell hervorgehoben. Landesrat Daniel Fellner bezeichnete dieses Konzept als eine wertvolle Option, die den Jugendlichen vielfältige Chancen eröffnet. Die Lehrlingsoffensive der Kärntner Gemeinden, die 2021 ins Leben gerufen wurde, verfolgt das Ziel, durch zentrale Lehrlingsausbildung nicht nur kurzfristige Lösungen zu finden, sondern langfristige Qualität zu fördern.
Bislang konnten im Rahmen dieser Initiative 98 Lehrlinge betreut werden. Während 54 von ihnen ihre Lehrabschlussprüfung mit Erfolg abgelegt haben, befinden sich 44 noch in der Ausbildung. Im Herbst 2025 wird ein neuer Jahrgang mit 17 zusätzlichen Lehrlingen starten. Um diese Ausbildung zu unterstützen, erhalten die Gemeinden eine finanzielle Förderung von 500 Euro pro Monat im ersten Lehrjahr.
Nachhaltige Investitionen in die Zukunft
Die Investitionen in die zentrale Lehrlingsausbildung werden von den Verantwortlichen als Schlüssel zur nachhaltigen Sicherung qualifizierter Nachwuchskräfte in den Gemeinden angesehen. Für 2026 sind konkrete Maßnahmen geplant, darunter eine Exkursion nach Wien für die Ausbilder sowie interaktive Workshops mit den Lehrlingen, um die Qualität der Ausbildung weiter zu steigern. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Ansatzes, um jungen Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre berufliche Karriere zu bieten.
Zusätzlich können junge Menschen zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn verschiedene Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Dabei stehen kostenlose Beratungs- und Vermittlungsangebote sowie spezifische Leistungen zur Förderung der Berufsausbildung bereit. Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, die von Bildungsträgern durchgeführt werden, ermöglichen eine gezielte Vorbereitung auf verschiedene Berufsfelder und sind auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden zugeschnitten.
Vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten
Hierbei wird ein individueller Förderplan erstellt, der persönliche Stärken und Interessen berücksichtigt. Die Maßnahmen dauern in der Regel bis zu 12 Monate und können im Einzelfall auf bis zu 18 Monate verlängert werden. Teilnehmende ohne Schulabschluss haben zudem die Möglichkeit, auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses hin vorbereitet zu werden.
Für Auszubildende bestehen darüber hinaus zusätzliche finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, die beispielsweise die Lebenshaltungskosten, Fahrt- und Unterkunftskosten abdecken können. In verschiedenen Bundesländern, einschließlich Kärnten, stehen unterschiedliche Förderungen bereit, wie Beihilfen, geförderte Weiterbildungskurse sowie auch kostenlose Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel. Diese Unterstützungsmechanismen erleichtern den jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben deutlich.
Insgesamt zeigt sich, dass frühzeitige und vielfältige Ausbildungsförderung nicht nur für die betroffenen Jugendlichen von Bedeutung ist, sondern auch für die gesamte Gesellschaft, indem sie zur Schaffung eines qualifizierten Arbeitsmarktes beiträgt. Die Initiative der Kärntner Gemeinden, die von den positiven Aspekten der Lehre mit Matura unterstützt wird, ist ein vielversprechendes Beispiel für einen zukunftsorientierten Ansatz.
Weitere Informationen zu den Unterstützungsangeboten können online abgerufen werden. Der Zugang zu Förderungen und die entsprechenden Anträge sind auf den Webseiten der jeweiligen Einrichtungen detailliert aufgeführt.
klick-kaernten.at berichtet, dass …
bmas.de zeigt auf, dass …
oesterreich.gv.at informiert über …