Julia Grabher hat am 22. Jänner 2026 in der zweiten Runde der Australian Open in Melbourne eine knappe Niederlage erlitten. Die 29-jährige Vorarlbergerin schied nach 73 Minuten Spielzeit gegen die als Nummer 31 gesetzte Russin Anna Kalinskaja mit 3:6, 3:6 aus. Dies markiert einen Rückschlag für Grabher, die auf ihren ersten Einzug in eine dritte Runde bei einem Tennis-Major-Turnier gehofft hatte.
Grabher äußerte nach dem Match, dass die Partie für sie schwierig war und sie zu viele Fehler gemacht hat. In der ersten Begegnung beider Spielerinnen gab Grabher im ersten Satz ihren Aufschlag zum 3:5 ab, während Kalinskaja ihren dritten Satzball zum 6:3 nutzte. Im zweiten Satz konnte Grabher zunächst mit 3:1 in Führung gehen, bevor sie alle folgenden Spiele verlor und letztlich auf der Strecke blieb.
Spielverlauf und Statistiken
Kalinskaja hatte sich zuvor in der ersten Runde gegen Sonay Kartal mit 7-6(3), 6-1 durchgesetzt und zeigte auch in der Begegnung mit Grabher eine solide Leistung. Mit einer Erfolgsquote von 73% bei ihrem ersten Aufschlag und 55% bei ihrem zweiten Aufschlag war Kalinskaja klar favorisiert, was sich in der Vorhersage für dieses Match widerspiegelte. Grabher konnte in der ersten Runde der Australian Open zwar gegen Elisabetta Cocciaretto gewinnen (7-5, 2-6, 6-4), jedoch war ihre Bilanz in der Saison 2026 bisher nur 2-3 auf Hartplatz.
- Statistiken von Grabher im Turnier:
- Punkte: 89
- Gewinner: 33
- Doppelfehler: 10
- Erfolgsquote 1. Aufschlag: 62%
- Erfolgsquote 2. Aufschlag: 38%
Folgen der Niederlage und Ausblick
Trotz der Niederlage wird Grabher sich in der WTA-Weltrangliste verbessern und liegt im Live-Ranking auf Platz 77, 18 Plätze höher als zuvor. Sie plant, nach einer Woche intensiven Trainings in Wien am kommenden WTA250-Turnier in Ostrava teilzunehmen. Momentan ist Österreich im Einzel der Australian Open nur noch durch Anastasia Potapova vertreten, die gegen die topgesetzte Aryna Sabalenka spielt. Die bisherigen Leistungen der österreichischen Spielerinnen im Turnier reflektieren die großen Herausforderungen, die sich im High-Level-Tennis stellen.
Insgesamt scheint sich die Form von Julia Grabher zu stabilisieren, auch wenn die Hoffnungen auf einen tiefen Lauf bei den Australian Open nicht erfüllt werden konnten. Die kommenden Turniere bieten jedoch die Möglichkeit, weitere Erfolge zu sammeln und an den Leistungen weiterzuarbeiten.