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Israels Luftangriffe: Syrische Militärflughäfen stark getroffen!

Israels Luftwaffe hat in einer neuen Welle von Luftangriffen mehrere militärische Ziele in Syrien angegriffen, darunter den Militärflughafen in Hama und die T4-Basis. Diese Angriffe erfolgten in direkter Folge der anhaltenden Spannungen zwischen Israel und Syrien nach dem Sturz von Bashar al-Assad. Laut der syrischen Nachrichtenagentur Sana wurden die Angriffe bestätigt, allerdings wurden keine spezifischen Details zu den Schäden oder den Opfern bekannt gegeben. Berichten zufolge wurden bei diesen Angriffen mindestens vier Personen getötet und elf verletzt.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) informierte, dass insgesamt 18 Luftangriffe durchgeführt wurden, die Landebahnen, Kontrolltürme und Flugzeuge trafen. Diese Angriffe auf militärische Infrastrukturen sind Teil einer längerfristigen Strategie Israels, die darauf abzielt, militärische Einrichtungen zu zerstören, die potenziell als Verbindungswege für iranische Waffentransporte an die libanesische Gruppierung Hezbollah dienen können. Diese Strategie wurde bereits während der Herrschaft von Assad verfolgt und hat sich seit seinem Sturz verstärkt.

Details zu den Angriffen und deren Hintergründe

Ein weiterer militärischer Punkt, der bei diesen Angriffen ins Visier genommen wurde, ist das wissenschaftliche Forschungszentrum im Barzeh-Viertel von Damaskus. Israel geht davon aus, dass dieses Zentrum zur Entwicklung von gelenkten Raketen und chemischen Waffen verwendet wird. Dies verdeutlicht Israels anhaltende Besorgnis über die militärische Präsenz und Kapazitäten Irans in der Region.

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Und während das israelische Militär keine offizielle Stellungnahme zu den jüngsten Luftangriffen abgab, betonen Regierungsvertreter, dass solche Angriffe primär dem Schutz der israelischen Bevölkerung dienen. Sicherheitsanalysen zeigen, dass die Gewalt an der Grenze zwischen Israel und Syrien zugenommen hat, insbesondere seit einer islamistisch geführten Führung nach dem Sturz von Assad installiert wurde.

Reaktionen und internationale Perspektiven

Die UNO und verschiedene internationale Akteure haben in der Vergangenheit erneut Kritik an den israelischen Luftangriffen geäußert. Insbesondere wird Israels Vorgehen als potenzieller Verstoß gegen einen Waffenstillstandsvertrag von 1974 angesehen, der eine Pufferzone in den besetzten Golanhöhen vorsieht. Der russische UN-Botschafter betonte die Notwendigkeit, die territoriale Integrität Syriens zu respektieren und humanitäre Hilfe zu sichern. Zudem bekräftigte US-Präsident Joe Biden die Unterstützung für einen Syrien-geleiteten Übergangsprozess unter UN-Schirmherrschaft.

Insgesamt hat Israel seit dem Sturz von Bashar al-Assad schätzungsweise 250 Luftangriffe in Syrien durchgeführt, die eine Vielzahl von militärischen Anlagen wie Forschungszentren, Waffenlager und Flugplätze zum Ziel hatten. Analysten charakterisieren die jüngsten Angriffe als die „schwersten in der Geschichte Syriens“. Rami Abdel-Rahman, der Leiter der SOHR, hat die anhaltenden Angriffe als alarmierende Entwicklung für die Sicherheit und Stabilität in der Region eingestuft.

Die Situation in Syrien bleibt angespannt, und es ist zu erwarten, dass die militärischen Maßnahmen von Israel auch in Zukunft eine zentrale Rolle in den geopolitischen Dynamiken des Landes spielen werden. Bereits früher hat Israel signalisiert, dass es eine Präsenz islamistischer Militanten im südlichen Syrien nicht tolerieren würde, und dementsprechend militärische Maßnahmen ergriffen.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Luftangriff
In welchen Regionen?
Hama, Damaskus
Genauer Ort bekannt?
Hama, Syrien
Gab es Verletzte?
11 verletzte Personen
Ursache
Konflikt
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
straitstimes.com

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