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Am Mittwoch, dem 26. Februar 2025, sorgte Instagram weltweit für Aufsehen, als zahlreiche Nutzer mit verstörenden Videos in ihren Reels konfrontiert wurden. Unter den Clips wurden gewalttätige Szenen gezeigt, die bei einem Leser von 5 Minuten so beschrieben wurden: „Auf einmal seh ich, wie ein Elefant da wen tot trampelt.“ Viele andere Nutzer berichteten ebenfalls von ähnlichen Erfahrungen, einschließlich verstörender Vorschläge, die von toten Babys bis hin zu magersüchtigen Menschen reichten. Meta, das Mutterunternehmen von Instagram, entschuldigte sich für diesen Vorfall und erklärte, es handele sich um einen „Fehler“, der mittlerweile behoben wurde. Laut Meta wurden die Reels jedoch ungefiltert und ohne Warnung angezeigt, was für viele Nutzer besorgniserregend war, wie verschiedene Beiträge auf X (Twitter) zeigen, in denen Nutzer nach einer Erklärung fragten.
Meta plant Neuausrichtung von Reels
Zusätzlich zu den Herausforderungen mit den gewalttätigen Inhalten überlegt Meta, die Reels-Funktion in eine eigenständige App auszulagern. Diese Information wurde von Business Insider berichtet. Quellen zufolge könnte dies eine Strategie sein, um von der Unsicherheit rund um TikTok zu profitieren, der bei amerikanischen Nutzern eine massive Anhängerschaft hat. Meta plant, die Reels-App als eigenständige Plattform für kurze Videos einzuführen, um TikTok direkt Konkurrenz zu machen.
Die Einführung dieser App könnte eine Vielzahl von Video-Bearbeitungsfunktionen umfassen, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund, dass TikTok unter Druck steht, seine Geschäfte in den USA aufgrund regulatorischer Herausforderungen zu überprüfen. Meta sieht sich somit gut positioniert, um Nutzer von TikTok abzuwerben und das Wachstum ihrer eigenen Plattform voranzutreiben, insbesondere nachdem TikTok in Indien im Jahr 2020 bereits verboten wurde, was Instagram zu einem bevorzugten Video-Teilungskanal machte.
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