
Am 5. April 2025 fand im Linzer Design Center der 36. ordentliche Landesparteitag der FPÖ Oberösterreich statt. Dort wurde Manfred Haimbuchner mit 92,8 % der Stimmen der 501 Delegierten erneut als Landesparteichef gewählt. Dies ist bereits seine fünfte Wahl ohne Gegenkandidaten. Der 46-Jährige bekleidet diese Position seit 2010 und verbuchte im Vergleich zur letzten Wahl, bei der er 93,4 % erhielt, einen leichten Stimmenrückgang.
Während seiner Rede beim Parteitag lobte Haimbuchner die Erfolge der FPÖ in der Regierungszeit. Er vermied es, die Landeshauptmannpartei anzugreifen, und betonte stattdessen die finanzielle Stabilität Oberösterreichs. "Oberösterreich hat als einziges Bundesland mit einer Schuldenbremse keine neuen Schulden aufgebaut", stellte er fest.
Erfolge der FPÖ
Haimbuchner berichtete über bedeutende Erfolge bei den jüngsten Gemeinderats- und Landtagswahlen sowie den Triumph von Herbert Kickl bei der Nationalratswahl. Haimbuchner, der sich auch kritisch über den Umgang mit Muslimen äußerte, wies auf Herausforderungen hin, die mit dem Ziel verbunden sind, ins Kanzleramt einzuziehen. Zudem erinnerte er an seine eigene schwere Corona-Erkrankung und die Relevanz dieser Erfahrung für seine politische Arbeit.
Die FPÖ in Oberösterreich steht für eine klare Linie in der politischen Agenda, die die Verbindung von Tradition und Fortschritt betont. Unter einheitlichem Bekenntnis zur Bewahrung von Heimat, Natur und Umwelt verfolgt die Partei die Zielsetzung, dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen und damit die regionale Entwicklung zu fördern. So wird beispielsweise der Fokus auf Bildung und Innovation gelegt, unterstützt durch eine neue Technische Universität für digitale Transformation, wie im Regierungsprogramm detailliert beschrieben.
Finanzielle Stabilität und soziale Verantwortung
Haimbuchner vertrat auch die Auffassung, dass die FPÖ zur zweitstärksten Kraft im Bundesland gewachsen ist, was einen wichtigen Schritt für die weitere politische Ausgestaltung darstellt. Besonders betonte er die Erfolgsfaktoren, die Oberösterreich als "Erfolgsgeschichte" prägten, dazu zählen Leistungsbereitschaft, Sachverstand und ein nachhaltiger Umgang mit den Lebensgrundlagen der Bürger.
Ein zentrales Anliegen bleibt der soziale Zusammenhalt in Oberösterreich, insbesondere die Unterstützung in prägenden Lebensphasen wie Kindheit, Familiengründung und Alter. "Wir müssen sicherstellen, dass die sozialen Unterstützungs-, Pflege- und Gesundheitsversorgungsangebote ausgebaut werden", so Haimbuchner. Die Landespolitik soll dabei auch einen verantwortlicheren Umgang mit Steuergeldern verfolgen.
Abschließend kündigte Haimbuchner an, dass bis 2027 "Historisches" erreicht werden soll. Seine Wiederwahl und die angestrebte Vision für Oberösterreich stehen in einem klaren politischen Kontext, der alle Bürger in den Mittelpunkt stellt und auf die Zusammenarbeit mit anderen Parteien im Landtag setzt. Der Beitrag der FPÖ zur politischen Landschaft Oberösterreichs ist und bleibt entscheidend, ebenso die Bestrebungen, das Bundesland als erfolgreiches und richtungsweisendes Element in Österreich und Europa zu festigen.
Zusammenfassend betrachtet, lässt sich feststellen, dass die FPÖ unter Haimbuchners Führung auf eine klar definierte Strategie setzt, die sowohl auf Tradition als auch auf Fortschritt orientiert ist. oe24 und Krone berichten über die bedeutenden Schritte dieser politischen Bewegung in Oberösterreich.
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