Günther Weidlinger, ehemaliger Profi-Läufer und derzeitiger Fachkommentator, hat heute beim 3-Länder-Marathon in der Region Bodensee seine Expertise unter Beweis gestellt. Der 47-Jährige, der als einer der erfolgreichsten Langstreckenläufer Österreichs gilt, bringt nicht nur umfangreiche Rennerfahrung, sondern auch eine große Leidenschaft für den Sport mit. Vol.at berichtet, dass Weidlinger bei den Zuschauern eine tiefere Verbindung zur Gefühlswelt der Athleten herstellen möchte.

Weidlinger, der in Braunau am Inn geboren wurde, hat im Lauf seiner Karriere bei vier Olympischen Spielen teilgenommen: 2000, 2004, 2008 und 2012. Besonders hervorzuheben ist sein österreichischer Marathonrekord von 2:10:47 Stunden, den er 2009 beim Frankfurt-Marathon aufstellte. Diese Zeit hielt über ein Jahrzehnt und verdeutlicht sein außergewöhnliches Talent und Engagement für den Laufsport.

Ein Karriereblick

Seine Athletenkarriere begann Weidlinger ursprünglich im 3000 Meter Hindernislauf. Im Jahr 1997 gewann er die Steeplechase bei den Europäischen Juniorenmeisterschaften und sammelte zahlreiche nationale Titel, darunter einen Rekord für den Halbmarathon. Seine Vielseitigkeit erstreckt sich über verschiedene Disziplinen des Laufsports, und sein Anspruch ist, die breite Bevölkerung für Bewegungsaktivitäten zu begeistern. Wie Wikipedia festhält, hat Weidlinger im Laufe seiner Karriere viele nationale Rekorde in verschiedenen Distanzen aufgestellt, darunter 1500 m, 3000 m Hindernislauf, und Marathon.

Seit 2022 leitet Weidlinger den Linz-Marathon und hat es geschafft, diese Veranstaltung zu einem echten Publikumsmagneten zu entwickeln. In dieser Rolle nutzt er seine wertvollen Kontakte zu Athleten, Managern und Sponsoren, um das Event weiterzuentwickeln. Zudem ist ihm wichtig, dass der Laufsport für alle zugänglich bleibt und weiter boomt – nicht nur für Eliteläufer.

Der 3-Länder-Marathon

Der 3-Länder-Marathon, an dem über 11.000 Läufer teilnehmen, verläuft von Lindau über St. Margrethen nach Bregenz und bietet mit einem einzigartigen Start auf einer Insel ein unvergleichliches Erlebnis. Weidlinger sieht diesen Marathon nicht nur als Wettkampf, sondern auch als Plattform, um die Zuschauer in die Emotionen und Erfahrungen der Athleten eintauchen zu lassen.

Mit einem Traum von einem Duell gegen den weltberühmten Läufer Eliud Kipchoge und einer eventuellen Rückkehr auf die Marathonstrecke bei einem World Marathon Major, bleibt Weidlingers Ehrgeiz ungebrochen. Sein Engagement und seine Leidenschaft für den Laufsport spiegeln sich in allen seinen Aktivitäten wider.

Organisatorisch wird Weidlinger dabei unterstützt vom Österreichischen Leichtathletik-Verband (ÖLV), dessen Ziel es ist, die Leichtathletik in Österreich zu fördern. Weidlinger selbst erweist sich als Sprachrohr dieser Bewegung. Auch nach seiner aktiven Karriere bleibt er dem Sport als Vorbild und Inspirator für kommende Generationen treu.