Am Mittwochnachmittag, dem 7. Jänner 2026, ereignete sich ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Unterstrasse in Goldach, Kanton St. Gallen. Die Brandmeldung wurde kurz nach 16 Uhr empfangen. Sofortige Maßnahmen wurden ergriffen, um das Feuer zu bekämpfen und die betroffenen Personen zu versorgen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und für die Sicherheit der Anwohner sorgen.
Durch das Feuer wurden drei Personen leicht verletzt. Eine 29-jährige und eine 37-jährige Frau mussten ins Spital gebracht werden, während ein 40-jähriger Mann am Einsatzort ambulant behandelt wurde. Die hohe Intensität des Brandes führte zu einem Sachschaden von über 100.000 Franken und machte mehrere Wohnungen unbewohnbar. Infolge dieser dramatischen Ereignisse organisierte die Gemeinde Goldach Unterkünfte für die betroffenen Bewohner. Dies zeigt nicht nur die nötige Fürsorge der Gemeinde, sondern auch die schnelle Reaktion der Rettungskräfte.
Umfangreiche Einsätze der Rettungskräfte
Bei den Rettungsmaßnahmen waren neben der Kantonspolizei St.Gallen, die mehrere Patrouillen entsandte, auch der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen beteiligt. Zudem leisteten die Feuerwehren Goldach und Rorschach-Rorschacherberg mit rund 60 Angehörigen wichtige Unterstützung. Eine Vertreterin der Gebäudeversicherung St.Gallen war ebenfalls vor Ort, um die Lage zu beurteilen und anschließende Schritte einzuleiten.
Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St. Gallen wurde beauftragt, eine detaillierte Untersuchung einzuleiten, um die Hintergründe des Feuers zu klären. Dies ist besonders wichtig, da Brände in der Schweiz, wie aktuelle Statistiken zeigen, auch weiterhin eine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Im Jahr 2024 wurden rund 8.100 Fälle von Brandschäden erfasst, was zu einer Schadenssumme von 268,1 Millionen Franken führte. Hochgerechnet gab es schweizweit schätzungsweise 10.000 Fälle mit einer Schadenssumme von insgesamt rund 335 Millionen Franken, was deutlich die Relevanz von Brandschutz und -prävention unterstreicht.
Der Kontext der Brandschutzsituation in der Schweiz
Interessant ist, dass trotz eines Anstiegs des Gebäudebestands die Schadenssumme in den letzten Jahren rückläufig ist. Dies könnte auf zunehmende Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen sein, wie die Verwendung moderner Geräte mit integrierten Sicherheitsfunktionen oder den Rückgang der Nutzung von Gasherden. Auch das Bewusstsein der Bevölkerung für Brandgefahren hat zugenommen, wovon die Wirksamkeit der Brandschutzvorschriften der VKF profitiert hat.
Insgesamt verdeutlicht der Vorfall in Goldach, wie schnell sich eine friedliche Wohnsituation in eine gefährliche Lage verwandeln kann und wie entscheidend es ist, dass Gemeinden und Rettungsdienste gut vorbereitet sind, um in solchen Notfällen schnell und effektiv zu handeln.