Die Witterungsbedingungen in Teilen Europas sind aktuell von einem Wechselspiel zwischen Kälte und milderen Temperaturen geprägt. Der Wochenstart bringt in den Alpenregionen und in der Nachbarschaft von Deutschland und Österreich eine Reihe von Wetterphänomenen mit sich, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Laut 5min.at kann es insbesondere in den frühen Morgenstunden zu gefährlichem Glatteis kommen, da die Temperaturen in den vergangenen Tage teils bis zu minus 18 Grad gesunken sind und ab sofort eine Warmfront in die Region zieht.
Zu Beginn der Woche, am 12. Jänner, werden die Temperaturen in den Alpenhöhen zwischen minus 1 Grad im Osten und plus 4 Grad im Westen schwanken. In dieser Zeit ist zudem mit leichtem Schneefall in Vorarlberg und dem Tiroler Oberland zu rechnen, der sich im Laufe des Tages nach Osten ausbreitet. Die Schneefallgrenze wird dabei auf etwa 1.400 Meter ansteigen, während gefrierende Temperaturen auf bereits kalte Böden im nördlichen Alpenraum treffen.
Aktuelle Wetterwarnungen und Auswirkungen
In Baden-Württemberg zeigt sich eine ähnliche Wetterlage. Ein starkes Sturmtief über Belgien beeinflusst das Wettergeschehen und führt zu Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Sturm, Glätte und starkem Schneefall, wie ka-news.de berichtet. Vor allem im Osten und in Oberschwaben können Straßen durch gefrierenden Regen gefährlich glatt werden, was den Bahnverkehr einschränkt.
Die Windsituation wird ebenfalls problematisch: In den Tieflagen sind stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h möglich, während es im Bergland sogar zu Orkanböen von bis zu 130 km/h kommen kann. Diese Bedingungen können zu Schneeverwehungen führen und die Verkehrssituation weiter erschweren.
Aussichten auf das Wetter in den kommenden Tagen
Für die darauffolgenden Tage kündigt sich moderate Verbesserung an. Ab Dienstag, den 13. Jänner, wird milderes Wetter erwartet, mit Temperaturen, die zwischen plus 2 und plus 9 Grad liegen werden. Dabei wird die Sonne insbesondere in den Bergen sichtbar sein, während unterkühlte Böden weiterhin für Glatteis sorgen können. Der Mittwoch bringt milde Luftmassen in den Ostalpenbereich, mit Temperaturen zwischen minus 2 und plus 8 Grad in den Tagesstunden.
Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass die Woche von warmen Höhenluftmassen geprägt sein wird, während es gleichzeitig in den Niederungen kalt bleiben kann. In dieser Zeit wird auch auf mögliche Nebel- und Hochnebelbildung hingewiesen, die insbesondere in den nördlichen und östlichen Gebieten auftreten könnte, während der Süden unter zähem Hochnebel leidet, besonders im Klagenfurter Becken.
Laut ndr.de werden verschiedene Unwetterwarnungen aktiviert, die laufend aktualisiert werden. Den Bürgern wird geraten, sich regelmäßig zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sicher durch diese wechselhaften Witterungsbedingungen zu kommen.