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Die Genossenschaften florieren! Aktuell zählen die gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) in Österreich beeindruckende 574.000 Mitglieder – ein Anstieg um 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Die 90 Genossenschaften innerhalb des Verbands repräsentieren eine bedeutende Größe mit einem verwalteten Wohnbestand von rund 998.000 Wohnungen. Dabei stehen die GBVs nicht im Wettlauf um den Profit, sondern verfolgen das gemeinwohlorientierte Ziel, Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten bereitzustellen. Laut dem aktuellen Bericht, stellen sie etwa 660.000 Miet- und Genossenschaftswohnungen zur Verfügung, was ihre essentielle Rolle im Wohnungswesen unterstreicht (oe24.at).
Die Vielfalt der Genossenschaften
Genossenschaften sind mehr als nur Wohnbauvereinigungen. In Deutschland existieren rund 8.000 Genossenschaften mit insgesamt 23 Millionen Mitgliedern, die sich auf verschiedene Sektoren erstrecken. Diese freiwilligen Zusammenschlüsse haben das primäre Ziel, die wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten ihrer Mitglieder zu fördern. Beispielsweise sind 90 % der Bäcker, 75 % der Einzelhändler und 60 % der Handwerker Mitglied einer Genossenschaft. Auch im Finanzsektor sieht es ähnlich aus: Mehr als die Hälfte der Kunden bei Volksbanken und Raiffeisenbanken sind Teilhaber ihrer Institute. Genossenschaften decken zudem circa 10 % des gesamten Mietwohnungsmarktes in Deutschland ab, was etwa 2,2 Millionen Mietwohnungen entspricht. Die Kooperationen unterstützen nicht nur bestehende Strukturen, sondern fördern auch innovative Lösungen in der Wohnraumversorgung und darüber hinaus (domradio.de).
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