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In einem bemerkenswerten Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit innerhalb der Katholischen Kirche hat die Frauenkommission der Diözese Linz Fortschritte kännbar gemacht. Wie kathpress berichtete, fordert die Vorsitzende Birgit Feldbauer-Durstmüller anlässlich des nahenden Weltfrauentags am 8. März den Zugang von Frauen zu allen Weiheämtern, insbesondere zum Ständigen Diakonat. Dies entspringt der Überzeugung, dass Frauen die gleiche Würde wie Männer besitzen. Vor kurzem wurden mehrere Frauen in Führungspositionen innerhalb der Kirche ernannt, darunter die italienische Psychologin Sr. Simona Brambilla und die Pastoraltheologin Barbara Velik-Frank in Österreich. Diese Ernennungen sind jedoch nur ein erster Schritt, da die mächtigsten kirchlichen Ämter weiterhin Männern vorbehalten sind.
Forderungen nach Gleichberechtigung
Das Anliegen wird auch von der Plattform der diözesanen Frauenkommissionen Österreichs unterstützt, die sich in einer aktuellen Aussendung klar dafür ausgesprochen hat, das Diakonat für Frauen zu öffnen. Laut katholisch.at wurde bei einer Sitzung betont, dass der Zugang zu kirchlichen Diensten unabhängig vom Geschlecht sein sollte. Birgit Feldbauer-Durstmüller machte deutlich, dass dies nicht nur eine Frage der Symbolik, sondern der Glaubwürdigkeit der Kirche sei. Die diözesanen Frauenkommissionen setzen sich aktiv für eine bessere Vertretung von Frauen in der Kirche ein und appellieren an die Synodalen, die Vorschläge für weibliche Diakonenweihe umzusetzen.
Zusätzlich stellen die Frauenkommissionen in ihrer Forderung fest, dass die Weihe zum Diakon der erste Schritt zum Priesteramt sei. Frauen, die in diesem Amt wirken könnten, würden nicht nur als Vorbilder dienen, sondern auch zu einer lebendigeren Seelsorge beitragen. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass sowohl in der Kirche als auch in der Gesellschaft ein Wandel stattfinden könnte, der lange überfällige Gleichstellung und Anerkennung fördern könnte.
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