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Die Filmförderung in Österreich hat ein dringendes Update erhalten, was für viele in der Branche eine Erleichterung darstellt. Wie Kleine Zeitung berichtet, wird zusätzlicher Förderbedarf für das ÖFI+ (Österreichisches Filminstitut) bereitgestellt, nachdem die Anträge die Erwartungen überstiegen hatten. Um den dringenden Bedarf an Fördergeldern für 2024 zu decken, wurden zusätzlich 13,8 Millionen Euro bereitgestellt – 7 Millionen Euro kommen aus dem aktuellen Budget, während 6,8 Millionen Euro aus Rücklagen entnommen werden.
Kulturminister Werner Kogler (Grüne) hebt die Bedeutung dieser Maßnahme hervor und betont, dass jetzt eine zukünftige Bundesregierung für ausreichende Mittel sorgen müsse. Die Filmwirtschaft zeigt sich erfreut über diese Unterstützung, wie Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft, erklärt: „Heute ist ein guter Tag für den österreichischen Film.“ Dreharbeiten, inklusive dem neuen Film „Der Wachtmeister“ von Oscar-Regisseur Stefan Ruzowitzky, sind damit gesichert.
Opposition kritisiert Haushaltsentwurf
SPÖ-Klubobmann Philip Kucher weist darauf hin, dass die Einmalzahlungen der Regierung verpufft seien und die Menschen nun doppelten Belastungen ausgesetzt sind. Sein FPÖ-Kollege Hubert Fuchs spricht von einem „ambitionslosen Budget“, das keine nachhaltigen Lösungen bietet. Die Grünen verteidigen hingegen den Haushaltsentwurf als ein „Klimabudget“, das die Justiz schützt und für die Zukunft plant. Der Budgetentwurf muss nun in Ausschüsse weiter bearbeitet werden.
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