Am 8. Februar 2026 fanden bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo die Wettkämpfe im Eisschnelllauf über 5.000 Meter statt. In einem spannenden Rennen sicherte sich der norwegische Eisschnellläufer Sander Eitrem die Goldmedaille mit einer beeindruckenden Zeit von 6:03,95 Minuten. Mit diesem Sieg brach Eitrem den bestehenden olympischen Rekord von Nils van der Poel, der bei den Spielen in Peking aufgestellt worden war, um fast fünf Sekunden. Dies ist ein hervorragender Start für den 21-jährigen Athleten, der in dieser Disziplin als Weltrekordhalter gilt. Im Wettkampf folgte ihm der Tscheche Metodej Jilek, der mit 6:06,48 Minuten die Silbermedaille gewann. Damit erzielte er als erster Mann aus Tschechien eine olympische Medaille im Eisschnelllaufen. Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello, der mit 6:09,22 Minuten überraschte.
Für den österreichischen Eisschnellläufer Alexander Farthofer war es der erste Auftritt bei Olympischen Spielen. Er belegte mit einer Zeit von 6:26,07 Minuten den 18. Platz, was für ihn unter den Erwartungen lag. Farthofer wird noch in den kommenden Tagen bei den Wettkämpfen über die 1.500 Meter und im Massenstart antreten. Trotz seiner Unzufriedenheit mit dem Ergebnis äußerte er sich positiv über seine Saison und sieht seine nächsten letzten Bewerbe als Chance, ein besseres Resultat zu erzielen. Bei der Europäischen Meisterschaft im Jänner errang Farthofer über seine beste Strecke den sechsten Platz, was für ihn einen wichtigen Erfolg darstellt.
Weitere Wettkämpfe und Athleten
Die Olympischen Winterspiele 2026 umfassen 14 Wettkämpfe im Eisschnelllauf, die im Milano Speed Skating Stadium stattfinden. Die bevorstehenden Wettkämpfe finden an mehreren Tagen bis zum Finale, das am 17. Februar 2026 ausgetragen wird, statt. Neben Farthofer traten auch andere deutsche Athleten an. So belegte Gabriel Groß, Sohn der Biathlon-Ikone Ricco Groß, den zehnten Platz mit einer Zeit von 6:14,40 Minuten und zeigte sich mit seiner Leistung zufrieden. Felix Maly erreichte den 16. Platz (6:21,42 Minuten) und Fridtjof Petzold landete mit 6:27,56 Minuten auf Rang 19.
Der heutige Wettkampf und die hervorragenden Leistungen der Athleten setzen einen aufregenden Standard für die weiteren Veranstaltungen der Olympischen Winterspiele, die noch bis zum 21. Februar 2026 fortdauern werden. Der Eisschnelllauf bleibt eine der spannendsten Disziplinen dieser Spiele, und die Athleten haben die Möglichkeit, ihre Leistungen noch zu steigern.