
Die Esterhàzy Privatstiftung unter der Leitung von Rico Gulda, der seit dem 1. März als Neo-Generalintendant fungiert, setzt auf eine aufregende kulturelle Agenda für 2025. Gulda ist verantwortlich für ein ambitioniertes künstlerisches Programm, das den Spagat zwischen Kunst und Wirtschaft meistern soll. Im vergangenen Jahr besuchten rund 600.000 Menschen die verschiedenen Esterhàzy-Standorte, ein Zeichen für den florierenden Kulturtourismus in der Region. Unter den Höhepunkten der letzten Saison zählte die umjubelte Aufführung der Oper "Aida", die 100.000 Gäste im St. Margarethen anzog, sowie das Herbstgold Festival, das 5.000 Besucher verzeichnete.
In diesem Jahr wird das Herbstgold-Festival vom 10. bis 21. September unter dem Motto "Ekstase" stattfinden. Intendant Julian Rachlin wird das Festival leiten, während das Chamber Orchestra of Europe als Residenzorchester fungiert. Zu den prominenten Gästen zählen Pianist András Schiff und die Stargeigerin Janine Jansen, die an der Eröffnung teilnehmen werden. Gulda zeigt sich begeistert von diesem kreativen Ansatz und sieht darin die Möglichkeit, Schloss Esterházy als internationalen Musikort zu positionieren.
Fokussierung auf künstlerische Höhepunkte
Das Vorjahr war auch bemerkenswert für die Investitionen, die seit der Gründung der Esterhàzy Stiftungen im Jahr 1994 getätigt wurden. Insgesamt flossen 250 Millionen Euro in den Kulturtourismus und die nachhaltige Entwicklung der Region. Für 2024 wurde das Festivalmotto „Verführung“ gewählt, was von Intendant Rachlin als ein „Akt der Verführung“ beschrieben wird. Dies soll die musikalische und emotionale Tiefe der Beiträge unterstreichen. Zu den künstlerischen Höhepunkten zählen Auftritte von renommierten Künstlern wie Martha Argerich, Sir Bryn Terfel und Gautier Capuçon, die Eisenstadt ein weiteres Mal in den Fokus der internationalen Kulturwelt rücken.
Das Eröffnungskonzert am 11. September wird von Martha Argerich mit dem Chamber Orchestra of Europe gestaltet, wobei Werke wie Saint-Saëns’ „Karneval der Tiere“ und Haydns Sinfonien aufgeführt werden. Julian Rachlin wird zudem als Solist und Dirigent bei mehreren Veranstaltungen in Erscheinung treten.
Blick in die Zukunft
Das Motto für das Jahr 2025 steht bereits fest: „Kompromisslos: Miteinander“. Neben Lylit und The Erlkings werden zahlreiche Stars auftreten. Ein besonderes Highlight kündigt sich für 2026 an: Die Berliner Philharmoniker werden unter Chefdirigent Kirill Petrenko im Eisenstädter Schloss ihr Europakonzert geben, wobei auch der Cellist Gautier Capuçon mit von der Partie sein wird. Geplant sind Aufführungen von Beethovens 2. Symphonie, Strawinskis "Pulcinella-Suite" und Tschaikowskys "Variationen über ein Rokoko-Thema".
Die Esterhàzy Privatstiftung möchte nicht nur musikalische Highlights setzen, sondern auch den Kulturtourismus fördern, was von großer Bedeutung für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region ist. Laut einer Studie hat der Kulturtourismus in Deutschland alleine mehr als 30 Millionen Einkommen generiert, und ähnliche Trends sind auch in Österreich zu beobachten, die auch für zukünftige Investitionen in die Region sprechen.
Für mehr Informationen über die kommende Festivalsaison und die kulturellen Angebote der Esterhàzy Privatstiftung kann man die offiziellen Webseiten besuchen: Kleine Zeitung berichtet, dass …, Esterhazy berichtet, dass …, Bundestag berichtet, dass ….
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