Erdbeben-Serie erschüttert Japan: Tsunami-Warnung und Verletzte!
Am 9.12.2025 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,5 Japan, Tsunami-Warnungen ausgelöst, zahlreiche Verletzte und Evakuierungen.

Erdbeben-Serie erschüttert Japan: Tsunami-Warnung und Verletzte!
Am 8. Dezember 2025 um 23:15 Uhr Ortszeit kam es zu einem starken Erdbeben der Stärke 7,6 vor der Küste der japanischen Präfektur Aomori. Das Beben trat in einer Tiefe von etwa 50 Kilometern auf und war rund 80 Kilometer vom Festland entfernt. Berichte von der Krone bestätigen, dass eine Tsunami-Warnung der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) ausgegeben wurde, die zunächst für die Präfekturen Hokkaido, Aomori und Iwate galt. Die höchste Welle wurde mit 70 cm in Kuji und 50 cm in Urakawa gemessen.
In den betroffenen Gebieten wurden die Bürger aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, da Wellen von bis zu drei Metern erwartet wurden. Ungefähr 90.000 Menschen waren von Evakuierungsanordnungen betroffen, und es wurden Krisenstäbe gebildet, um auf die Lage zu reagieren. In Aomori meldeten die Behörden über 30 Verletzte, während drei Personen als vermisst gemeldet wurden.
Folgen des Erdbebens
Das Erdbeben führte zu mehreren Nachbeben, darunter eines mit einer Stärke von 6,6. Insgesamt gab es acht Nachbeben, die Stärke über 2,5 hatten. Mehr als 13 Millionen Menschen spürten das Beben, wobei 301.387 es als sehr stark bis schwer erlebten. Stromausfälle wurden in Tausenden von Haushalten verzeichnet, und Teile des Zugverkehrs der East Japan Railway wurden vorübergehend eingestellt, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Tsunami-Warnung wurde später von der JMA herabgestuft, nachdem nur ein kleiner Tsunami entlang der Küste beobachtet wurde. Dennoch gab es erhebliche Bedenken und mehrere Gemeinden blieben in Alarmbereitschaft. Eine Überprüfung aller Atomkraftwerke in der Region ergab keine Anomalien, wie die Tokyo Electric Power Company Holdings (TEPCO) berichtete.
Ein Teil der natürlichen Risiken Japans
Japan liegt am Pazifischen Feuerring, einer Region mit erhöhter seismischer Aktivität. Historisch waren Erdbeben mit verheerenden Folgen nicht selten. Im Vergleich zu einem der stärksten Erdbeben, das Japan am 11. März 2011 mit einer Stärke von 9,1 erschütterte und einen Tsunami sowie eine Kernschmelze in Fukushima auslöste, zeigt der aktuelle Vorfall die anhaltende Gefahr solcher Naturereignisse.
Rund zwei Millionen Menschen leben im Umkreis von 200 km um das Epizentrum des Bebens, was das Risiko für viele erhöht. Aufgrund der geologischen Bedingungen und der fortlaufenden Überwachung sind strenge Bauvorschriften und regelmäßige Übungen für die Bevölkerung in Japan jedoch etabliert. Die Behörden setzen alles daran, die Sicherheit der Bürger in diesen geologisch aktiven Gebieten zu gewährleisten, wie auch tagesschau.de dokumentiert hat.