Elina Stary, die sehbeeinträchtigte Para-Ski-Athletin aus Kärnten, hat bei den aktuellen Weltcup-Rennen beeindruckende Erfolge gefeiert. Gemeinsam mit ihrem Guide Stefan Winter holte sie zweimal die Kristallkugel, indem sie sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom triumphierte. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Karriere dar und wird als Ergebnis jahrelanger, harter Arbeit und Disziplin gewertet. Die Trainingsbedingungen im Kärntner Olympiazentrum haben dabei sicher zur Spitzenleistung beigetragen. Stary wird nicht nur für ihre sportlichen Erfolge gefeiert, sondern auch als Botschafterin des Sportlandes Kärnten wahrgenommen, was ihr Bundesland in ein positives Licht rückt. Ihre Erfolge sind ein entscheidendes Symbol für die hervorragende Qualität der heimischen Sportförderung und markieren ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Kärntner Sports.
Die Siege im Weltcup sind jedoch nicht Starys erste Erfolge in dieser Saison. Vor Kurzem, bei ihrer ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in Maribor, sicherte sie sich Bronze im Riesentorlauf. Diese Leistung war besonders bedeutend, da es ihr erstes WM-Stockerl seit drei Jahren war. Stary offenbarte, dass sie mit ihrer Leistung zufrieden ist, jedoch das Gefühl hat, noch nicht am Ende ihres Potenzials angelangt zu sein. Am kommenden Dienstag, dem 11. Februar, wird sie beim finalen Slalomrennen antreten und hat sich intensiv dafür vorbereitet, um ihre Chancen auf eine weitere Medaille zu maximieren. Ihre Erfolge kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Snowfox Kampagne von SUZUKI AUSTRIA bis März 2026 verlängert wurde, was die Unterstützung für den Sport weiter unterstreicht.
Die Entwicklung des Para-Ski-Sports
Der Para-Ski-Sport hat eine lange und bewegte Geschichte. Erste Ansätze für Menschen mit Behinderungen, Skifahren zu lernen, gab es bereits vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg halfen technische Entwicklungen, den Sport für viele zugänglicher zu machen. Das Monoskigerät, das in den 1980er Jahren erfunden wurde, ist ein Beispiel für die Innovationen, die Menschen im Rollstuhl das Skifahren ermöglichten. Heutzutage können fast alle Menschen mit Behinderungen nahezu uneingeschränkt Ski fahren. In Österreich gibt es zahlreiche Angebote für Skikurse und Rennen, die sowohl geistig beeinträchtigte als auch körperlich eingeschränkte Sportler einbeziehen.
Im alpinen Skilauf gibt es verschiedene Klassifizierungen: blind, stehend und sitzend. Jede Kategorie hat ihre eigenen Sieger. Diese Einteilung sorgt dafür, dass der Sport fair und inklusiv bleibt und es vielen Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit gibt, Freiheit, Spaß und Bewegung in der Winterlandschaft zu erleben. Der Österreichische Behindertensportverband (ÖBSV) bietet spezielle Skikurse an, die allen Altersgruppen und Könnensstufen gerecht werden und darauf abzielen, die Begeisterung für den Wintersport zu fördern.
Elina Stary steht nicht nur für persönliche Erfolge, sondern auch für die stetige Weiterentwicklung und Förderung des Para-Ski-Sports in Österreich. Ihr sportlicher Werdegang und ihre aktuelle Performance im Weltcup sind inspirierende Beispiele für das Potenzial, das Menschen mit Behinderungen im Sport entfalten können. Die kommenden Rennen könnten der nächste Schritt in ihrer beeindruckenden Karriere sein.
klick-kaernten berichtet, dass Elina Stary, sehbeeinträchtigte Para-Ski-Athletin aus Kärnten, zwei Weltcup-Gesamtsiege erzielt hat.
meinbezirk berichtet, dass Elina Stary Bronze bei ihrer ersten WM in Maribor gewonnen hat.
obsv informiert über die Entwicklung des Skisports für Menschen mit Behinderung.