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Der Winter zeigt sich derzeit in seiner gefährlichen Form in Österreich und Deutschland, wo eine Glatteis-Warnung für zahlreiche Bundesländer ausgegeben wurde. Laut den Prognosen von kachenmannwetter.com wird ein millimeterdicker Eispanzer in Oberösterreich und im Waldviertel erwartet, was für die Autofahrer ein erhebliches Risiko darstellt. Dabei wird der Schnee, der am Sonntagvormittag fällt, schnell in gefährlichen Eisregen übergehen. Es ist nicht nur mit rutschigen Straßen zu rechnen, sondern auch mit abbrechenden Ästen und Stromausfällen, was die Bevölkerung zur Vorsicht aufruft, insbesondere in den Parks von Wien, wie krone.at berichtete.
Schnee und Glätte verursachen Chaos auf den Straßen
In Deutschland sorgte der aktuelle Wintereinbruch bereits in der Nacht zu Sonntag für zahlreiche Verkehrsunfälle. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor gefrierendem Regen und Glätte, die besonders im Südwesten und in den höheren Lagen für chaotische Verhältnisse sorgen werden. Vor allem in Baden-Württemberg wurde die Verträglichkeit der Straßenverhältnisse als hochgefährlich eingestuft. Bereits am Vortag waren viele Menschen aufgrund falscher Bereifung, wie Sommerreifen auf schneebedeckten Straßen, in Unfälle verwickelt. Ein Sprecher der Freiburger Polizei stellte fest, dass diese Unfälle zwar mehrheitlich auf die falsche Bereifung zurückzuführen waren, jedoch frühere Wetterwarnungen eine weitere Unfallwelle verhindert haben könnten, wie tagesspiegel.de informierte.
Zusätzlich zu den Gefahren auf den Straßen sind auch die Flughäfen von den extremen Wetterbedingungen betroffen. Am Münchener Flughafen wurden bereits einige Flüge gestrichen, und der Flughafen Frankfurt droht ebenfalls mit Ausfällen, da Schneefall und gefrierenden Regen die Sicht und die Kapazität beeinträchtigen. Reisende sollten sich umgehend bei ihren Airlines informieren, um mögliche Verspätungen oder Streichungen zu vermeiden, während die Sperrung von zugefrorenen Seen, wie im Fall einer 13-Jährigen im Berchtesgadener Land, die Sicherheit zusätzlich bedroht, da diese mit extremen Kälte- und Eisunfällen rechnen müssen.
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