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Ehrenamt im Fokus: 800 Helfer schmiedeten 100.000 Stunden für den guten Zweck!

Weltweit und insbesondere in Österreich wird die Bedeutung des Ehrenamts am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, hervorgehoben. Hilfsorganisationen wie die VinziWerke verdeutlichen, wie wichtig Freiwillige für ihre Arbeit sind. Nicola Baloch, Geschäftsführerin der VinziWerke, betonte: „Keine unserer Einrichtungen könnten wir auch nur eine Woche lang ohne unsere freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben.“ Im Jahr 2024 haben 800 Freiwillige über 100.000 Stunden für bedürfnisorientierte Projekte aufgebracht, wie die Vinzenzgemeinschaft mitteilte. Doch trotz des hohe Engagements zeigen sich auch Herausforderungen: Die verfügbaren Stunden der Helfenden sinken, da persönliche Verpflichtungen wie die Betreuung von Angehörigen zunehmen. Um dem entgegenzuwirken, sind offene und empathische Freiwillige gefragt.

Freiwilligenarbeit global

Das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV) unterstreicht die weltweite Dimension des Ehrenamtes. Jährlich werden über 6.500 Freiwillige entsendet, die in 130 Ländern aktiv sind. Dabei konzentriert sich das UNV auf die drei zentralen Säulen der Arbeit: Frieden, Entwicklung und humanitäre Unterstützung. Besonders hervorzuheben ist, dass 83 Prozent der UN-Freiwilligen aus dem globalen Süden stammen, 45 Prozent sind Frauen und 29 Prozent sind jüngerer als 29 Jahre. Diese Freiwilligen setzen sich aktiv für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung ein und fördern die globale Anerkennung von Freiwilligenarbeit. Der Einsatz von über 12.500 Online-Freiwilligen stärkt zudem die digitale Dimension dieser Mission, wie das UNV detailliert erläutert.

Mit rund 3,8 Millionen Menschen, die sich in Österreich ehrenamtlich engagieren, und mehr als 470 Millionen Arbeitsstunden im gemeinnützigen Sektor, wie eine Studie von Statistik Austria zeigt, wird die immense Unterstützung solche Initiativen klar. Diese Leistungen zeigen, wie vielfältig und notwendig freiwillige Arbeit ist, um soziale Herausforderungen zu bewältigen und die eigene Gemeinschaft zu stärken. So wurden Initiativen wie das Projekt „Malala“ ins Leben gerufen, um insbesondere Frauen mit Migrationshintergrund dabei zu helfen, Sprachbarrieren zu überwinden und soziale Kontakte zu knüpfen.

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Beste Referenz
kathpress.at
Weitere Quellen
unric.org

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