In Geretsberg, Oberösterreich, brach am 8. Jänner 2026 um 15:25 Uhr ein Feuer in einer Garage aus, dessen genaue Ursache derzeit noch unbekannt ist. Der Brand begann laut ersten Informationen mit einem Fahrzeug in der Garage, die mit einem Pkw, zwei Motorrollern, E-Bikes, Fahrrädern und verschiedenen Werkzeugen vollgepackt war. Die Alarmierung der Feuerwehren Geretsberg, Franking und Haigermoos erfolgte um 15:23 Uhr, wobei die Einsatzkräfte schnell reagierten und ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohngebäude sowie ein Nebengebäude verhinderten.

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Um 16:30 Uhr meldeten die Einsatzkräfte „Brandaus“. Eine 51-jährige Hausbewohnerin, die den Brand entdeckt hatte und die Feuerwehr alarmierte, erlitt dabei leichte Handverletzungen. Ihre verdiente Aufmerksamkeit wird durch ihren mutigen Einsatz hervorgehoben, der möglicherweise Schlimmeres verhindert hat. [Nachrichten] berichtet, dass sie bei der Entdeckung des Feuers im Gebäude verletzt wurde.

Rasches Eingreifen der Feuerwehr

Die Feuerwehr setzte alle verfügbaren Mittel ein, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen. Das schnelle und koordinierte Handeln der Feuerwehrmänner und -frauen sorgte dafür, dass größere Schäden an den benachbarten Gebäuden abgewendet werden konnten. Das schnittige Vorgehen in solch kritischen Situationen hat entscheidende Bedeutung für den Schutz der Anwohner und deren Eigentum.

Laut aktuellen Statistiken des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) werden jährlich etwa 2.000 Brandursachenermittlungen durchgeführt. Die häufigsten Brandursachen – Elektrizität und menschliches Fehlverhalten – bleiben stabil, während in den letzten Jahren ein Anstieg von Akkubränden festgestellt wurde, was größtenteils auf die zunehmende Anzahl von akkubetriebenen Geräten zurückzuführen ist. [FeuerTrutz] hebt hervor, dass eine detaillierte Auswertung von Schadensfällen von technischem Fachpersonal durchgeführt wird.

Die Brandursachenstatistik bietet wertvolle Erkenntnisse über die Risiken und Präventionsmaßnahmen, die für die Öffentlichkeit von Bedeutung sind. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass viele Brände, wie der in Geretsberg, durch rechtzeitige Alarmierung und schnelles Handeln der Feuerwehr eingedämmt oder sogar ganz verhindert werden können.

Der Vorfall in Geretsberg unterstreicht die Wichtigkeit der Brandprävention und der schnellen Reaktion von Einsatzkräften in Notfällen. Anwohner sind aufgefordert, wachsam zu sein und im Brandfall sofort die Feuerwehr zu informieren. Weitere Informationen und Statistiken zur Brandursachenermittlung können auf der Webseite des IFS [IFS] eingesehen werden.