Drama auf Teneriffa: Riesenwellen reißen Menschen ins Meer!
Am 8.12.2025 überraschten Riesenwellen auf Teneriffa Badegäste und forderten tragische Todesopfer. Küstenwarnungen ignoriert.

Drama auf Teneriffa: Riesenwellen reißen Menschen ins Meer!
Ein tragisches Unglück erschütterte am Sonntag die Küste Teneriffas, als mehrere Menschen von unerwartet hohen Wellen in einen natürlichen Pool bei Isla Cangrejo gerissen wurden. Die plötzliche Wasserwand überraschte die Badegäste, die trotz vorangegangener Warnungen der Inselbehörden in den betroffenen Gebieten verweilten. Drei Personen verloren ihr Leben: ein 35-jähriger Mann, eine 55-jährige Frau sowie eine weitere Person, deren Identität noch nicht veröffentlicht wurde. Außerdem erlitt eine Frau an den Klippen von Los Gigantes einen Herzstillstand; sie wurde von Sanitätern reanimiert und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Besonders alarmierend ist, dass ähnliche Riesenwellen bereits vor wenigen Wochen an derselben Küste auftraten, was zu drei Todesopfern und 15 Verletzten führte. Trotz Festlegungen von Sicherheitsmaßnahmen und Absperrungen kam es erneut zu einem tödlichen Vorfall. Die Anzeichen für solch extremen Wetterereignissen sind nicht unbegründet, denn der Klimawandel spielt eine wesentliche Rolle in der Zunahme derartiger Naturerscheinungen.
Herkunft und Entstehung der Riesenwellen
Wie Spiegel erklärt, entstehen die Riesenwellen an der Küste Teneriffas durch die Wechselwirkung von Windkraft, Wassertiefen und Unterwasserlandschaften. Wenn starke Winde über das Wasser ziehen, können sie große Wellen erzeugen, die sich bei geeigneten Bedingungen zu extremen Meeresspiegelanomalien entwickeln. Diese Wellen können dann plötzlich und unvorhersehbar an die Küste heranrollen, was für Schwimmer und Strandbesucher gefährlich werden kann.
Zusätzlich ist zu beachten, dass die Paradigmen des Küstenschutzes in verschiedenen Regionen, einschließlich Deutschland, durch den Klimawandel beeinflusst werden. Laut eskp könnte der Meeresspiegel bis Ende des 21. Jahrhunderts um bis zu 30 cm bis knapp einen Meter steigen, was extreme Wetterereignisse wie Sturmfluten verstärken und die Küstenregionen gefährden könnte. Um diesen Herausforderungen Herr zu werden, sind flexible und engagierte Schutzstrategien erforderlich.
Küstenschutzstrategien
Es gibt diverse Maßnahmen, die im Küstenschutz eingesetzt werden. Dazu gehören:
- Deichbau und Deicherhöhung: Erforderlich zum Schutz tiefer gelegener Flachküsten. Heutige Deiche sind oft über zehn Meter hoch.
- Sandaufspülungen: Notwendig zur Erhaltung des Sedimenthaushalts und zur Bekämpfung des Küstenrückgangs.
- Küstenschutzdünen: Dienen als natürliche Barrieren gegen Sturmfluten.
- Wellenbrecher: Betonblöcke, die die Wellenkraft am Ufer abbauen.
- Absperrbauwerke: Schützen das Binnenland vor Überflutungen während Sturmfluten.
In Anbetracht der Ereignisse auf Teneriffa und der Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, wird deutlich, dass der Küstenschutz eine immer wichtigere gesellschaftliche Aufgabe darstellt. Dies ist auch im deutschen Grundgesetz verankert, wo der Bund sich an der Planung und Finanzierung des Küstenschutzes beteiligt.