Am 13. Jänner 2026 kam es auf der B 179 Fernpass-Straße, in der Gemeinde Nassereith, Tirol, zu einem schweren Verkehrsunfall. Um etwa 07:30 Uhr kollidierten zwei Fahrzeuge während eines Überholvorgangs. Aus einer ersten Berichterstattung von Fireworld geht hervor, dass ein 44-jähriger österreichischer Fahrer (Fahrer 1) und ein 38-jähriger Kosovare (Fahrer 2) die Hauptbeteiligten waren.
Der Unfallverlauf zeigt, dass Fahrer 1 während des Überholens das Heck von Fahrer 2 touchierte, was zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle führte. Fahrer 2 kam daraufhin links von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Fahrzeug eine Böschung hinunter, wo es rund 50 Meter später an einem Baum zum Stillstand kam.
Rettungsmaßnahmen und Verletzte
Nach dem Zusammenstoß trafen Polizeistreifen schnell am Unfallort ein. Diese konnten Fahrer 2 aus seinem Fahrzeug befreien und Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst und ein Notarzt eintrafen. Der verletzte Fahrer 2 wurde anschließend mit unbestimmten Verletzungen ins Krankenhaus Zams gebracht. Fahrer 1 blieb glücklicherweise unverletzt.
Die Unfallstelle führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die B 179 war zunächst wechselseitig gesperrt und in der Folge für rund 45 Minuten komplett geschlossen, um die Bergung des Fahrzeugs durch die Feuerwehr Nassereith mit vier Fahrzeugen und einem Abschleppdienst zu ermöglichen.
Vergleich mit vorherigen Unfällen
Diese Kollision ist nicht der einzige Vorfall auf der B 179. Bereits am 24. September 2025 ereignete sich auf der gleichen Straße bei Pflach ein weiterer schwerer Unfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Laut einem Bericht von der Allgäuer Zeitung waren sowohl ein Pkw als auch ein Wohnmobil involviert. Bei diesem Vorfall geriet ein Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Wohnmobil, was zu schweren Verletzungen aller vier Insassen führte.
Diese Vorfälle tragen zur Diskussion über die Verkehrssicherheit auf der Fernpassstraße bei, die in der Regel als stark frequentiert gilt. Statistiken zu Verkehrsunfällen in Österreich, wie sie von Statistik Austria erhoben werden, zeigen einen kontinuierlichen Erfassungsprozess für Unfälle mit Personenschäden auf öffentlichen Straßen. Diese Daten sind entscheidend für die Unfallforschung und -prävention in Österreich.