Am 18. Jänner 2026 fand der 56. Dolomitenlauf in Obertilliach statt, an dem rund 600 Starter:innen aus 34 Nationen teilnahmen. Die Veranstaltung gilt als einer der bedeutendsten Langläufe in Österreich und zieht Jahr für Jahr Sportler von Weltrang an. Die Bedingungen während des Rennens waren jedoch herausfordernd: Dichte Nebelschwaden sorgten für eingeschränkte Sichtverhältnisse, was die Anforderungen an die Teilnehmer erhöhte. Dabei wurde die Langdistanz über 20 und 40 Kilometer im klassischen Stil ausgetragen.

Malin Boerjesjoe aus Italien verteidigte erfolgreich ihren Titel bei den Damen und sicherte sich den ersten Platz. Anna Schmidhofer, die für das Team Trentino-Internorm startete, verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang und belegte den zweiten Platz. Bei den Herren triumphierte Lorenzo Busin, ebenfalls aus Italien, was seinen dritten Dolomitenlauf-Sieg markiert.

Ergebnisse der Top-Teilnehmer

Die Ergebnisse zeigen eine spannende Rangfolge: Bei den Herren erreichten Francesco Ferrari und Stefano Mich, beide aus Italien, die Plätze zwei und drei. Der beste Österreicher, Matthias Waldauf, landete auf dem elften Platz. In der Kurzdistanz siegte Thomas Rinner aus Italien, gefolgt von Marius Bauer (Deutschland) und Toni Escher (Österreich), während Harald Toplitsch der beste Österreicher auf dieser Distanz war und den vierten Platz belegte.

Bei den Damen auf der Kurzdistanz setzte sich Alexandra Danner (Österreich) durch und gewann vor Miriam Reisnecker sowie Anna Gordan. Eva Schmidhofer beendete das Rennen auf dem vierten Platz, was ihre Stärke im Langlauf unterstreicht.

Ein Rückblick auf frühere Veranstaltungen

Der Dolomitenlauf hat sich im Laufe der Jahre als größte Volkslanglaufveranstaltung Österreichs etabliert. Bereits am vergangenen Wochenende fand der 55. Dolomitenlauf statt, bei dem unter hervorragenden Bedingungen mit Sonnenschein und prächtigen Loipen viele prominente Teilnehmer, darunter Paraolympionike Matthew Brumby, antraten. In diesem Jahr mussten die Strecken aufgrund der Schneesituation an die Gegebenheiten angepasst werden.

Zu den bemerkenswerten Leistungen der letzten Veranstaltung gehörten die Siege von Eva Schmidhofer und Tommaso Dellagiacoma, die beide in ihren Kategorien starke Leistungen zeigten. Eva Schmidhofer verabschiedete sich mit einem Zielsprint, in dem sie Maja Stefansson (Schweden) und Heli Heiskanen (Finnland) hinter sich ließ.

Langlauf in Österreich bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit zahlreichen Loipen in verschiedenen Regionen, die sowohl für klassisches Langlaufen als auch für Skating geeignet sind. Die Angebote reichen von den Höhenloipen in Ramsau am Dachstein bis hin zu den gut präparierten Strecken am Achensee. Ein Überblick über die besten Langlaufgebiete in Österreich ist auf bergfex.at zu finden.

Der Dolomitenlauf bleibt eine wichtige Veranstaltung im Langlaufkalender und setzt Maßstäbe für zukünftige Wettkämpfe. Für Anna Schmidhofer und ihre Mitstreiter:innen bleibt zu hoffen, dass sie bei kommenden Wettkämpfen an ihre Erfolge anknüpfen können.