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Die ISPA, der Dachverband der österreichischen Internetwirtschaft, hat das kürzlich vorgestellte Regierungsprogramm begrüßt, wie ots.at berichtet. Generalsekretär Stefan Ebenberger hebt hervor, dass die Herausforderungen der gegenwärtigen Wirtschaftslage nun angegangen werden. Besonders wichtig sei die einheitliche Koordinierung der Digital- und Infrastrukturpolitik. Die ISPA sieht positive Ansätze zur Digitalisierung, die als Wachstumsmotor für Österreich fungieren könnte, und fordert den Abbau bürokratischer Hürden, um neue Unternehmen für die Datenwirtschaft und KI-Entwicklung zu fördern. Gotten die Rahmenbedingungen sind günstig, könnte dies für die Staatsfinanzen sogar kostenneutral sein.
Kritische Fragen und Ausblick auf 2025
Doch es bleiben auch kritische Punkte. Im Sicherheitsbereich sieht die ISPA noch offenen Diskussionsbedarf, insbesondere in Bezug auf die Cybersicherheit der Österreicher:innen. Ebenberger betont die Notwendigkeit, dass das Internet weder ein rechtsfreier noch grundrechtsfreier Raum sein darf. Die konkrete Ausgestaltung des Regierungsprogramms und die geplanten Gesetzesentwürfe werden deshalb von der ISPA eingehend analysiert, um sicherzustellen, dass die digitalen Rechte der Bürger gewahrt bleiben.
Anlässlich der Weihnachtsfeier der ISPA sprach Ebenberger über die politischen Entwicklungen des vergangenen Jahres, die auch die Digitalpolitik beeinflusst haben. 2024 war ein intensives Jahr, das mit der Erstellung eines Positionspapiers für eine zukunftsfitte Digitalpolitik einherging, um den Bedarf an Fachkräften und die Herausforderungen durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zu adressieren, wie ispa.at berichtet. Präsident Harald Kapper erklärte, dass die Branche dringend zusätzliche Arbeitskräfte benötige, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 2025 wird die ISPA sich weiterhin intensiv mit grundlegenden Themen wie Innovation, Medienkompetenz und dem Schutz der Grundrechte in der digitalen Welt befassen.
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